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Sally, Elvin, Terminator & der Depp.

(CB) Ich freue mich auf das Heimkommen zu Martin und Lenny in LA. Erleichtert falle ich Martin in die Arme, die Einreise ist gut gegangen, meine grösste Sorge galt den Cervelats, die ich unerlaubt im Gepäck eingeschmuggelt habe. Martin freut sich doch schon seit Tagen, wenn nicht Wochen oder Monate auf einen Wurstkäsesalat.

Von Sally und Elvin, die ganz in der Nähe des Flughafen wohnen, haben wir ein Einladung zur Übernachtung erhalten. Kennengelernt haben wir uns auf dem Camping Lake Casitas anfangs November kurz vor meinem Heimflug. Sie führen uns an den verrückten Venice Beach, zeigen uns Hollywood, laufen mit uns auf den Walk of fame, sie führen uns aus zum Essen beim Hawaiianer, Chinesen und probieren Egg Benedict zum Frühstück. Herzlichen Dank euch beiden für diese tolle Gastfreundschaft – ohne euch hätten wir LA nie so ausgiebig kennengelernt. Seht auch die Bildchen vom Terminator und vom Depp.

Unsere Autoversicherung für die USA läuft am 8. Dezember aus, darum können wir nicht länger bleiben.Trotz diesen schönen Tagen, steigt meine Unruhe je näher wir an die Grenze zu Mexiko fahren. An einem Truckstopp kurz vor dem Zoll, übernachten wir mitten von LKW's um am nächsten Morgen einzureisen. Meine Anspannung steigt, wo soll ich nur all die guten Esswaren aus der Schweiz, Käse, Schokolade, Kirsch und Grappa verstecken? Denn offiziell ist die Einfuhr von Lebensmitteln nicht erlaubt.

Fortsetzung siehe Mexiko.

46 REISEBERICHT

USA - Kalifornien.

29/11/14 - 07/12/14

34 REISEBERICHT

USA - Utah, Arizona, Colorado & Utah.

26/03/14 - 23/04/14

Ein Monat. Elf National Parks und Monuments. Das Colorado-Plateau. Wunderbar.

(CB) Die letzten zwölf Tage waren so intensiv mit Erlebnissen, so dass es mir fast zu viel wurde! Durch die unzählig schönen Bilder in meinem Kopf fühle ich mich müde und mein Abenteuergeist ist antriebslos. Höchste Zeit für ein paar ruhige Tage auf dem Campingplatz beim Lake Powell.

Diesmal schreibe ich meine Gedanken zum Erlebten in Stichworte, sonst sprengt es jeden Zeitrahmen!

Zion NP. Wanderung Angels Landing mit grandioser Aussicht. Virgin Canyon, seit langer Zeit sehen und hören wir wieder mal einen fliessenden Bach, hohe steile Felswände, bizarre Felsstrukturen, der Frühling naht, die Bäume spriessen, viele Besucher.

Red Canyon. Toller Gratisstellplatz im Dixie National Forest, grosses abendliches Feuer, Holz hat es reichlich zum Sammeln. 300 Tage unterwegs.

Bryce Canyon NP. Atemberaubend schön, kein Foto kommt ans Original hin, raubt mir fast den Atem, beim Blick in die Nähe, wie in die Ferne entdeckt das Auge immer wieder etwas neues, schönes, hunderte von Fotos, die Wanderungen Navajo Trail, Peakaboo Loop und Queens Garden führen in den Canyon hinunter und um die vielen Hoodoos herum - vor 40-60 Mio. Jahren durch Wind geformte Gesteinssäulen aus Sandstein - alte knorpelige Bäume, frostige Nacht minus 6,6° C, Schneefall und gesperrte Strasse. Siehe auch den Bryce Canyon im #1000.

Grand Staircase-Escalante National Monument. Slot Canyon Peak-A-Boo und Spooky, so eng dass wir teilweise den Rucksack abziehen müssen um durchzukommen, wellenartige Sandsteinwände bis zu drei Meter hoch, tolle Farben durch die Sonneneinstrahlung, erster Slot Canyon ruft nach Suchtpotenzial! Devils Garden, unwirklich kuriose Gesteinsformationen in den Farben orange und sand, trockener Flusslauf, Abenteuerstimmung, die Natur kann hier noch mit wenig Leuten entdeckt werden, Wellblechpiste.

Kodachrome State Park. Dicke Schneeflocken zum 10 Monate Jubiläum, mit Chips und Bier, Älplermakaronen und Wein.

Cottonwood Road. Gravel Road nur bei Trockenheit befahrbar, bizarre Felsauffaltungen, Yellow Rock, Blumen spriessen in den Farben weiss, violett und gelb, schöner ruhiger gratis Nachtplatz,  grosses Lagerfeuer - leider ohne Würste!

Vermilion Cliffs National Monument. Wellblech- und Sandpiste, Lenny steckt im Sand fest, Schaufel un Sandbleche sind zweiten Mal im Einsatz! White Pocket Sandsteinwunderland! Was hier die Natur an Steinformen und Farben erschaffen hat, da fehlen mir die Worte...

Old Paria. Schöne bunte Badlands - tiefe, enge Erosionsrinnen die durch Wasser- und Windeinwirkung in Schiefertone, Tonstein und Lehme zu den typischen teils farbenfrohen Formen führen.

Lake Powell, Arizona. Ausruhen, verarbeiten, schreiben, Fotos sortieren, waschen, duschen...

Es kann wieder weitergehen, Körper und Geist sind gestärkt und können neue Abenteuer erleben! Von Page geht es, nach grossem Lebensmitteleinkauf, zum nahen Aussichtspunkt Horseshoe Bend. Wie der Name andeutet, hat sich der Colorado River in Form eines Hufeisens seinen Weg imposant um die Felsen gesucht. Meine Knie werden weich beim Blick in die tiefe Schlucht, eine Absicherung gibt es nicht.

Den Besuch des nahen Lower Antelope Canyon “planen“ wir auf den nächsten Tag. Von Reisenden wissen wir, dass die Wartezeit bis zu einer Stunde dauern kann. So freuen wir uns, als unsere geführte Tour nach kurzen 15 Minuten losgeht. Der Upper und der Lower Antelope Canyon befinden sich auf Stammesland der Navajo Indianer und kann nur mittels einer geführten Tour besichtigt werden. Bis über 1000 Besucher fertigen sie pro Tag in Gruppen bis 30 Personen im 30 Minuten Takt ab. Der Eintritt beträgt pro Person $ 26.— und die Besichtigung dauert 75 Minuten. Uns befremdet diese Massenabwicklung. Wir haben Glück mit unserem Führer, wir können am Schluss der Gruppe gehen, so dass uns etwas mehr Zeit bleibt um Fotos zu machen. Obwohl wir schon zwei Slot Canyon gesehen haben, ist der Antelope Canyon einzigartig schön und einen Besuch wert. Wie sich die Kraft des fliessenden Wasser durch die meterhohen Sandsteinwände schlängelt und dabei diese bezaubernden wellenartigen Rillen hinterlässt - fasziniert mich. Am Schluss der Tour sehen wir sogar noch einige ¨Beam´s¨ - Lichtstrahlen die direkt in die Schlucht scheinen. Am späteren Nachmittag sind wir beim Monument Valley Tribal Park. Wiederum ein Ort der von Navajo Indianer verwaltet wird und extra Eintritt kostet. Wohnmobile sind auf der Scenic Route durch den Park nicht zugelassen. Dafür bin ich umso mehr überrascht wie viele PW´s auf dieser doch sehr steinigen, felsigen und dadurch schlecht befahrbaren Strasse fahren. Beim Sonnenuntergang treffen wir auf  Karin & Oliver aus Tuggen, gemeinsam bleiben wir bis die Sterne am Himmel sichtbar werden.

Einmal mehr finden wir einen super Gratisstellplatz im Goosenecks State Park. Goosenecks (Schwanenhals) ist ein hohes Plateau mit Sicht auf den San Juan River, der schlangenförmig durch die Schlucht fliesst. Den Sonnenuntergang geniessen wir gleich an zwei herrlichen Abenden.

Martin wird zum stolzen Junior Rancher des Hovenweep National Monument! Während der Wanderung bei den auf Felsen gebauten Steinbehausungen aus den Jahren 1230 - 1275, ¨rasselt¨ es neben Martins Füssen. Zwei Klapperschlangen! Für die präzisen Angaben des Orts und Grösse der Tiere, verdient sich Martin bei Rancher Dave die ehrenamtliche Auszeichnung. Junior Rancher kann jedes Kind werden. Dazu gehört ein Schwur, dass sie der Umwelt Sorge tragen, die Gesetze der National Parks kennen und sich daran halten. Jeder Park hat ein Pflichtenheft. Nach Vorweisung der erfüllten Aufgaben, Rätsel, Zeichnungen erhalten die Kinder die Junior Rancher Auszeichnung in Form einer goldenen Plakette, eine geniale Idee.

Mesa Verde NP ist der kulturhistorisch bedeutsamste Park der Staaten. In den guterhaltenen Cliffdwellings (in Felswandnischen gebaute Steinsiedlungen) haben vor über 800 Jahren die Anasazi während knapp 90 Jahren gelebt. Die grösste der Felshaussiedlungen, Cliff Palace, können wir mit einer geführten Tour über Steinstufen und Leitern von Nahem besichtigen. Die Rancherin weiss viele interessante Informationen über diese erst Ende des 19. Jahrhundert entdeckte Stätte zu erzählen. Trotz Schneefall und eisigen Temperaturen hören wir bis zum Schluss gespannt zu.

Die Ostertage verbringen wir im Canyonlands NP. Wir unternehmen eine längere schöne Wanderung zu den farbenfrohen Needles, danach strecken wir in aller Ruhe die Beine ein paar Tage aus. Am Karfreitag erleben wir wie zwei amerikanische Familien ihre Freizeit verbringen. Sie fahren mit einem Anhänger beladen mit ihren Spassgeräten - Quads für Gross und Klein, Motorräder für Gross und Klein - in die Natur, und flitzen damit mit ohrenbetäubendem Lärm die Sandpisten rauf und runter!! Juhui sind sie am Abend wieder fort und wir Camper glücklich über die wieder einkehrende herrliche Ruhe.  Am Ostersonntag gibt es mit Fränzi und Richi, zwei Reisende mit umgebautem Truck, ein traditionelles Eiertütschen!

Jetzt freuen wir uns auf Moab und den berühmten Slick Rock Trail. Er wird grossartig als der berühmteste Trail der Welt und Moab als Amerikas Hauptstadt des Mountainbikens angekündigt. Ob die Gegend für uns Geländeradler hält was sie verspricht, könnt ihr unter “Singletrail-Bike-Slickrock“ nachlesen.

Steinbögen im Arches - Sponsoring in Salt Lake City - Geysire, Bären und Kojoten im Yellowstone.

(CB) Heute ist früher Tagwacht angesagt, wir wollen einen Campingplatz im begehrten Arches National Park kriegen. Dafür müssen wir die ersten sein! Bis zu sechs Monate im Voraus sind die Plätze Online gebucht und wir können nur auf eine Annullation hoffen... und haben Glück! Mitten in roten Felsen sind die Stellplätze wunderschön angelegt. Direkt vom Camping geht es auf die erste Wanderung zu den Arches rund um den Devils Garden. Es ist beeindruckend zu sehen wie die Steinbögen aus den senkrecht aufragenden Steinplatten durch Wind, Wasser und Sonne entstanden sind. Über fünf Stunden dauert unsere Rundwanderung zum Landscape-, Navajo-, Partition-, Private-, Double O-, Tunnel- und dem Pine Tree Arch - jeder ist einzigartig und ich habe noch lange nicht genug!

Am nächsten Tag wandern wir zum Delicate Arch - dem wohl bekanntesten der über 2000 Arches im Park. Nach einem knapp stündigen Aufstieg erblicke ich hinter einer Felswand den Steinbogen. Wau… das Original ist bei Weitem noch viel Schöner als jedes gesehene Bild! Obwohl die Arches die Hauptattraktion im Park sind, ist die gesamte Landschaft durch die Formen und Farben des Gesteins nicht minder beeindruckend. Die Blumen spriessen in verschiedenen Farben und es summt und brummt in der Luft, herrlich der Frühling! Auch wenn es am Abend saukalt wird, wollen wir die frei Luft Rancher Vorträge über die Intelligenz der Raben, Krähen und Kojoten nicht verpassen. Ein toller kostenloser Service und war super interessant. Siehe auch den Eintrag in der Rubrik 1000 Places.

(MS) Heute feiern wir im Green River State Park gebührend Claudias Geburtstag und zudem nutze ich das schön warme Wetter um wieder mal ein paar Kleinigkeiten an Lenny zu reparieren und zu überprüfen. So will ich sehen ob die Bremsbeläge noch für ein paar Kilometer genügend Entschleunigung bieten. Dazu setze ich den Wagenheber an und hieve die 2,3 Tonnen in die Höhe. Da knallt es heftig und der Wagenheber drückt sich durch “etwas“ Rost in die Karosserie hinein… Das wird einen Werkstattbesuch in der nächst grösseren Stadt, Salt Lake City, nötig machen!

In der Stadt am grossen Salzsee, wo damals 2002 “unser“ fliegender Simi mit zwei olympischen Goldenen um den Hals zur internationalen Sportberühmtheit wurde und sogar in Amerika populär war, suchen wir einen Karosseriespengler, der sein Handwerk versteht. Bei Abra, Auto Body & Glass in Clearfield werden wir fündig und kriegen einen Termin für morgen früh. Da bleibt uns noch Zeit den schönen Antelope Island State Park zu besuchen und nicht nur den Salt Lake über einen Damm zu überqueren, sondern auch Bisons, Kojoten und viele Vögel beobachten zu können.

Lenny ist heute bei Abra in guten Händen und wird im Nu wieder flott gemacht. Als wir nach ein paar Stunden im Mc Donalds und Internet wieder zurück bei Abra sind, bittet uns Bill, der Geschäftsführer in sein Büro und fragt was wir sagen würden wenn die Rechnung statt $ 875.– nur $ 299.– kosten würde. Bob der Lackierer und Cheftechniker und Jared der Mechaniker, beide selbst VW-Fans und von unserer Reise total begeistert, seien zu ihm gekommen und hätten darauf bestanden, dass ihre Arbeitszeit nicht verrechnet würde. Bill meint nur, dass sie dann schauen wie sie das Ganze abrechnen, aber er hätte auf jeden Fall die reduzierte Rechnung für uns bereit. Wir sind schlicht sprachlos und gerührt. Beim Fototermin in der Werkstatt sagen wir herzlichen Dank und erwähnen Abra gerne als Sponsor auf unserer Page!

Dessen nicht genug, bietet uns dann Bob noch einen Stellplatz für Lenny, Nachtessen und Dusche bei sich und seiner tollen Familie zu Hause in der Nähe von Snowbasin an. Wir werden Euch nie vergessen…

Ich denke noch oft zurück und daran wie eher skeptisch und wenig euphorisch ich die Reise nach USA angetreten bin, wir wussten ja nicht was uns erwartet – und jetzt dürfen wir so viel Positives erleben, ja uns gefällt es hier in Amerika, wie damals dem Simon Amann auch…

(CB) Schon seit Wochen freue ich mich auf den Yellowstone National Park. Erst vor einigen Tagen ist die Passstrasse über den Grand Teton NP zum Y‘stone geöffnet worden. Die Landschaft ähnelt seit Salt Lake City immer mehr Kanada, dichte Tannen-, Föhren- und Lerchenwälder und kraftvoll reissende Flüsse. Am Snakeriver vor Jackson Hole, Wyoming zieht es mich am frühen Abend auf eine kleine Entdeckungsrunde und ich sehe dabei gleich drei Elche, eins ist ein Junges. In ganz Skandinavien habe ich nicht einen Einzigen erblickt, obwohl ich immer wieder Ausschau gehalten habe.

Der höchste Berg der dem Grand Teton NP seinen Namen gibt (4197m) ist leider mit Wolken verhangen. Es schneit bei 7 Grad,  zwischendurch blinzelt die Sonne durch und lässt uns ahnen wie schön doch der Blick auf die Schneeberge wäre. Da ein Grizzlybär! Nahe der Strasse lässt er sich nicht stören bei der Suche nach Nahrung, er wühlt im Schnee nach Wurzeln. Tiere in der Wildnis zu beobachten ist immer wieder ein Highlights auf unserer Reise.

Unser drittes Wiedersehen mit Michaela und Bertram im ältesten Nationalpark Yellowstone.

Südwestlich des Parks brodelt es unter und über der Erde wie in einem Kochtopf. Schwefelgeruch liegt in der Luft, so weit das Auge reicht steigen Dampfwolken aus dem Boden. Die glasklaren, heissen, farbigen Wasserpools und Geysire ziehen mich völlig in den Bann. Aus 3000 m Tiefe sprühen einzelne Geysire meterhohe Wasserfontänen in regelmässigen Zeitabständen in die Höhe. Der Old Faithfull Geyser hält sich pünktlich an die Zeitangabe des Visitorcenter, nicht aber der Grand Geyser, der lässt uns über 45 Minuten an der Kälte ausharren - ohne Ausbruch!  Im Nordwesten des Parks liegen die Mammoth Hot Springs, wo das Quellwasser über weisse Terrassen aus Kalksandstein fliesst. Die Ostseite des Parks begeistert uns von der Tierwelt. Wir sehen riesige Bisonherden über 1000 Tiere mit Jungen die übermütig umher springen, eine Schwarzbärenfamilie, Grizzlis, Kojoten, Gänse, Hirsche, Antilopen...und das alles an einem Tag!

Yellowstone NP ist unser 21. Nationalpark in Amerika und für mich der bisher absolut abwechslungsreichste. Siehe auch den Eintrag in der Rubrik 1000 Places.

(MS) Weiter durch das Swan Valley zieht es uns immer mehr Richtung Norden und der Grenze zu Kanada. Wir besuchen den Glacier National Park, von welchem uns viele Amis immer wieder vorgeschwärmt haben. Für uns ist er nicht die ganz grosse Abwechslung, ist er doch den Schweizer Bergen sehr ähnlich. Aber kein Wunder gefällt das den Amerikanern, in der Schweiz ist's ja auch schön… Die Passstrasse Richtung Osten ist leider noch geschlossen, es bleibt uns der Bowlake, wo wir die Ruhe geniessen und die Weisswedelhirsche beobachten.

Nun geht’s für einen letzten Stop, Einkaufen, Wäsche waschen und Homepage updaten nach Kalispell und dann ab nach Kanada…

35 REISEBERICHT

USA - Utah, Idaho, Wyoming & Montana.

24/04/14 - 22/05/14

Avocados, Orangen, Roger Federer, Regenwald, farbige Strandstühle und ein eingestürzter Berg.

(CB) Die Einreise in die USA bringt etwas Unruhe mit sich, wir müssen Lennys Schlüssel abgeben, die Zollbeamten wollen unsere Lebensmittel kontrollieren. Nicht erlaubt sind Avocado und Orangen, die werden beschlagnahmt. Doch nach getaner Arbeit wird der Zöllner lockerer und fragt uns nach Roger Federer, klar doch sage ich unser bester Tennisspieler und  beliebter Werbeträger für Lindt & Sprüngli. Dass unser Zollbeamter die Lindorkugeln nicht kennt, kann ich kaum verstehen. Selbstverständlich komme ich seiner Bitte nach, diese für seinen nächsten Einkauf bei Walmart zu notieren!

Im Olympic Nationalpark verbringen wir mit Michaela und Betram vier Tage bei Sonnenschein. Eher aussergewöhnlich, regnet es doch in diesem Regenwald 355cm jährlich! Neben den grossartigen Fichten die über 90 Meter hoch und über 500-jährig sind, entdecken wir bei einer Wanderung eine beeindruckende Bananenschnecke. Das war unser sechstes Treffen in Nordamerika, und wohl unser letztes, denn Michaela und Bertram werden in ca. zwei Monaten in Baltimore das Wohnmobil verschiffen und nach Hause fliegen. Wir werden die lustigen Treffen mit euch vermissen.

Die Pazifikküste von Oregon besticht durch Sandstrand und Schwemmholz, wilde Wellen und steilen felsigen Abhängen. Obwohl das Meer zu kalt zum Baden ist, sehen wir viele Leute am Strand, sie sitzen in farbigen Strandstühlen, sammeln Muscheln oder machen ein Familien Picknick.

Der Crater Lake NP liegt ca. 180 km östlich der Pazifikküste. Vor 6800 Jahren stand hier der knapp 3700 m hohe Vulkan Mount Mazama. Nach dem Ausbruch stürzte der gesamte Berg innert Stunden in sich zusammen und bildete einen Krater von 9,7 km Durchmesser. Regen und Schmelzwasser, 12 Meter Schnee jährlich, der während 8 Monaten im Jahr liegt, bildete in all den Jahren den Crater Lake. Der See hat keinen Zu- oder Abfluss und ist daher aussergewöhnlich sauber und klar. Mit 592 m ist er der tiefste See der USA und der 9. tiefste der Welt. Beim jüngsten Ausbruch des Kraters erhob sich Wizard Island. Das tiefe Blau des Sees kann an den vielen Aussichtspunkten über einen Scenic Drive rund um den Krater bequem per Auto abgefahren werden. Auf dem früheren Feuerbeobachtungsturm, Watchman Peak, bewundern wir den schönen Sonnenuntergang und die aufsteigenden Sterne. Nach einem so schönen Tag, kann der Verlust des liegengelassenen Victorinox Tomatenmesser, gut verkraftet werden!

Zurück an der Küste gönnen wir uns fünf ruhige Tage am Chetco River an der Grenze zu Kalifornien. So umgehen wir auch möglichen Touristenrummel an Amerikas Laborday, wo mit dem Tag der Arbeit ein letztes langes Wochenende vor Wiederbeginn der Schulzeit gefeiert wird.

“Welcome to California“ oder auch dem Staat in welchem das “Kiffen“ vor kurzem legalisiert wurde. So sind wir zwar verwundert, aber nicht ganz überrascht, dass uns sogar auf dem Walmart-Parkplatz Gras angeboten wird und das erst noch gratis… Statt mit Gras möchten wir uns aber lieber mit grossen Bäumen befassen und bestaunen und bewandern drei Tage lang die Wälder des Redwood Nationalparks, wo die grössten Küsten-Mammutbäume stehen! Zum Teil über 2000 Jahre alt und bis zu 110 Meter hoch sind diese Holzriesen – wirklich faszinierend.

…und nun freuen wir uns mit Lenny über die Golden Gate Bridge fahren zu dürfen und natürlich auf den Besuch von Martins Mutter Berta, welche Morgen in San Francisco ankommt und uns die nächsten fünf Wochen begleiten wird!

43 REISEBERICHT

USA - Washington State, Oregon & Nordkalifornien.

15/08/14 - 08/09/14

Berta mit uns auf der viaje.ch: 37 Tage, 4’490 km, 4 Staaten, 16 Nationalparks, 98% Sonne, -3 bis39°C.

(CB) Wir freuen uns seit Tagen auf den Besuch von Berta. Am Flughafen San Francisco fallen wir uns drei herzlich in die Arme. In den nächsten drei Tagen wollen wir die Stadt mit den vielen gepflegten viktorianischen Häusern erkunden. Ich bin ganz angefressen von der Cable Car Bahn. Besonders gefällt mir der kühle Wind der mir bei den steilen Abfahrten die Haare zerzaust, dann das laute mechanische hebeln der Bremsen  und dazu die coolen Sprüche der Fahrer. Zu Fuss und im obligaten Nebel  laufen wir über die bekannte Golden Gate Bridge.  In Chinatown staunen wir über die vielen unbekannten Gewürze, getrockneten Früchte und Fische. Wir fragen uns, ist das essbar, wie schmeckt dies, wie wird das wohl zubereitet? Die Fragen bleiben unbeantwortet - die Verkäufer sprechen nur Chinesisch!  

Es ist Wochenende und wir finden keinen freien Platz auf einem der vielen Campingplätze an der Küste. Daher flüchten wir in den Pinnacle National Park, der etwas  abseits der Küste liegt.  Mit so heissen Temperaturen bis 40 Grad im Schatten haben wir jedoch nicht gerechnet. Selbst im Sitzen schwitzen wir. Wie im Paradies fühlen wir uns im kleinen Swimmingpool des Campings, der wohl eher für Kinder gedacht war!

Zurück an der Küste finden wir angenehmere, kühlere Temperaturen und auch einen schönen Campingplatz mit Sicht auf das Meer. Von der Autofahrt sind unsere Körper so erhitzt, dass Berta und ich spontan nackt in die kalten Wellen des Pazifiks springen, bei geschätzten erfrischenden 18 Grad!

In San Luis Obispo ist die beste Werkstätte für Lenny. Nachdem wir auf unserer Reise in Norwegen, USA, Kanada und Alaska nicht die allerbesten Erfahrungen mit Autoreparaturen erlebt haben, wollen wir zu Westy Werks - den VW Bus Spezialisten.  Während drei Tagen wird Lenny wieder in Stand gestellt, erhält neue Antriebswellen hinten, neue Achslenkerlager und Lagerböcke hinten, Federplatten, Bremsscheiben und –Beläge vorne und zu guter Letzt vier neue Finken. Martin kann in der Werkstätte mit dabei sein und zusehen,  was bisher nie erlaubt war. Nochmals herzlichen Dank an Jonathan und sein Team von Westy Werks - auch für den Vorzugspreis. Währenddessen erkunden Berta und ich das Städtchen.  Schnell finden wir gefallen an den charmanten Backsteinhäusern,  den schönen Restaurants mit Terrassen unter Bäumen, dem kleinen Fluss mitten durchs Zentrum und den vielen lauschigen Plätzchen zum Verweilen. So geht die Zeit schnell vorüber - mit lesen, spazieren und Café trinken. An einem Tag beschliessen wir per Bus an den nahen  Pismo Beach zu fahren. Gar nicht so einfach im Autoland Amerika, für die kurze Strecke von ca. 14 km benötigen wir über eine Stunde inklusive Bus wechseln!

Berta’s erster Schwarzbär! Wir sind im Sequoia Nationalpark und bewundern die kräftigen Mammutbäume, als da plötzlich ganz friedlich Meister Petz in sicherer Entfernung an uns vorbei spaziert. Es gefällt uns so gut hier, dass wir drei Nächte auf dem Camping Lodgepol verbringen. Wir gehen Wandern  und abends freuen wir uns am grossen wärmenden Lagerfeuer unter schönem Sternenhimmel.

Weiter geht’s zum Yosemite Nationalpark, einer der beliebtesten Nationalparks der Amerikaner. Uns erinnert er mit seinen steilen Bergen, Wäldern und Wasserfällen an die schöne Schweiz. Berta bestätigt dies mit der Aussage, wie im Engadin! Die schroffe Felswand des El Capitan zieht unsere Blicke in den Bann, als wir per Feldstecher die Kletterer in der Wand beobachten, die hier eine grosse Herausforderung annehmen.

Wir erleben die kälteste Nacht, und sind erstaunt als wir am Morgen Frost an der Innenscheibe v on Lenny erblicken. Berta ist schon auf, sammelt Holz für ein Feuer um sich zu wärmen. Bei -3° C hat Berta im Zelt geschlafen, ein Hoch auf unsere Outdoorlady.

Kaum zu glauben, in einem der trockensten Gebiete der Welt, im Death Valley, erleben wir am Abend Regen. Dabei haben wir uns so auf den schönen Sternenhimmel gefreut, so ganz ohne Lichtverschmutzung. Doch bereits am nächsten Morgen blinzelt die Sonne wieder kräftig am blauen Himmel, und lässt uns auf der Golden Canyon Wanderung bereits wieder den Schatten suchen!  Beim Salzsee Badwater, mit 85.5 Meter unter dem Meeresspiegel der tiefste Punkt in Nordamerika sowie auf unserer Reise, ist die Hitze kaum mehr auszuhalten. Den farbenfrohen Artistdrive fahren wir schwitzend im Auto, unsere Klimaanlage “Open Windows“, bläst nur noch warme Luft rein…. Bei schönster Abendsonne grillieren wir, mit dem wenigen Holz das Berta findet, feine Steaks und bestaunen den schönen Sternenhimmel.

Dann folgen zwei Highlights die Martin und ich im Frühling schon gesehen haben. Das Valley Of Fire mit der Fire Wave, welcher wir nun auch einen Platz in unserer Rubrik “1000 Places“ verschafft haben und der faszinierende Bryce Canyon. Die Schönheit der Natur beeindruckt uns alle Drei.

Über den abenteuerlichen, abgelegenen Burr-Trail durch den Capitol Reef Nationalpark gelangen wir an den Mulley Point. Wo wir einer der schönsten Nachtplätze finden - mit Sicht auf die tiefe San Juan Schlucht und das Monument Valley. Tolle Gesellschaft erleben wir am Abend mit den Schwerstern Charlotte und Stefanie aus unserem ehemaligem Nachbarort Buttikon.

Am Lake Powell bei Page ruhen wir zwei Tage, gehen baden, duschen, waschen… und lernen Denise und Marcel kennen, sie sind auch mit einem Camper mit SZ Nummernschild für 1 ½ Jahre auf Reise.

Kann man das alles noch toppen, fragen wir uns bevor wir an den Grand Canyon fahren?  Über den Osteingang gelangen wir an den ersten Aussichtspunkt Desert View des South Rim. Mein allererster Blick in die Tiefe des Grand Canyons lässt mich ganz klein fühlen. Wie toll es doch wäre als Vogel über den Canyon zu fliegen. Am nächsten Tag fahren wir mit dem Bus bis ans Westende des Rims und gehen zu Fuss zurück. Während den 13 km erblicken wir neun verschiedene Ausblicke auf den Canyon. Der schöne Sonnenuntergang  lässt uns die Zeit vergessen. Bei Dunkelheit gelangen wir schliesslich mit knurrigem Magen auf unseren Campingplatz.  Am nächsten Morgen steigen wir die 620 Hm zum Skeleton Point hinunter, das eröffnet uns nochmals einen anderen Blick in den Canyon.  Auf meiner Bucket List (Wunschliste) steht nun ein neuer Punkt, die zweitägige Wanderung auf die andere Seite des Canyons… Übrigens, der Grand Canyon umfasst die Länge von 450 km, ist 6-10 km breit und bis zu 1800 m tief – gebildet durch den Colorado River.

In die verrückte Fantasiestadt mit den tausend Lichtern, Las Vegas, tauchen wir die letzten drei Tage mit Berta ein.  Wir spielen in einem der Casinos, gehen im Outlet shoppen, bewundern die Hotelbauten und schlagen uns an den herrlichen Abendbuffets die Bäuche voll! Der Abschied von Berta fällt uns schwer.  Am Abend fehlt uns das grosse Lagerfeuer mit Dir und Deine Gesellschaft noch mehr. Danke Berta für deinen Besuch -  wir vermissen Dich sehr.

44 REISEBERICHT

USA - Kalifornien, Utah, Arizona & Nevada.

09/09/14 - 15/10/14

Warum ich nun alleine unterwegs bin und aus Kalifornien flüchten musste…

(MS) Wir verlassen Vegas Richtung Süden und sind wieder alleine unterwegs – meine Mutter ist heute Morgen früh wieder nach Hause geflogen. Daran müssen wir uns zuerst wieder gewöhnen, nicht nur des allabendlichen Lagerfeuers wegen…

Im Mojave Desert beschäftigen wir uns also wieder mit uns selber, mit der schönen Natur und mit ein, zwei Partien Schach. Es ist nun auch wirklich mal an der Zeit, dass wir Beide für ein paar Tage bzw. Wochen etwas auf Distanz gehen. Das haben wir eigentlich schon vor Monaten ganz oben in Alaska diskutiert und gemerkt, dass uns das wohl gut tun könnte. Die 17 Monate Reisezeit, auf so engem Raum, sind mit etwa sieben Jahre Beziehung zu vergleichen ;-)

Claudia bucht für Anfang November einen Flug nach “Hause“ und wird mich für 4 ½ Wochen mit Lenny und Herr Lehmann alleine reisen lassen! Aber vorerst fahren wir noch gemeinsam in den Joshua Tree Nationalpark – Heimat der gleichnamigen wunderschönen Bäume aus der Familie der Palmlilien. Nach wie vor ist es unglaublich heiss, tagsüber sogar zu heiss um zu wandern. Über San Bernadino fahren wir nun langsam in Richtung Los Angeles, wo wir im San Bernadino Forest, im Condor Sanctuary und im Los Padres National Forest wunderbare Übernachtungsplätze finden und die Natur geniessen. Claudia überrascht mich anlässlich meines Geburtstags mit selbstgemachter Rüeblitorte und Älplermagronen – mmh fein!

Abschied am Flughafen von Los Angeles. Nun fahre ich ganz auf mich alleine gestellt wieder nördlich in den Los Padres National Forest und überlege mir was ich mit mir alleine und der vielen Zeit noch tun soll. Vielleicht nochmals der Kalifornischen Küste entlang? Die Frage hat sich nach einer neuerlichen Attacke eines gestressten Autofahrers schnell geklärt. Lenny ist nun einfach mal nicht so schnell unterwegs und da braucht es halt ab und zu etwas Geduld, doch das scheint vielen Kaliforniern, natürlich vor allem in Stadtnähe, abhandengekommen zu sein. In einem wahrlich lebensmüden Überholmanöver werde ich fast von der Strasse gedrängt, um dann mitten auf dieser auch noch angehalten und bedroht zu werden.

Ich hab genug von diesem Staat, ausserdem gilt für mich ja “life is a mountain, not a beach“. Ich reise nochmals Richtung Osten, nach Arizona, wo ich mir nochmals schöne Tage in der Region Sedona erhoffe. Mit kleinem Umweg ganz in den Süden, da möchte ich noch die grossen Sanddünen “Imperial Dunes“ bestaunen. Kaum zu glauben, aber es gibt nicht eine dieser vielen riesigen Dünen, welche nicht von irgendeinem Offroad-Spielzeug verspurt ist – seht die Bilder.  Ja, hier in Amerika ist‘s mit Naturschutz leider oft nicht weit her – Hauptsache es stinkt und macht Krach.

Wieder in Arizona wird mir erst recht bewusst wie wenig mir Kalifornien bedeutet und wie sehr ich die Landschaft hier in Arizona geniesse.  Der Organ Pipe Cactus Park bietet mir für eine Woche Residenz, schöne Wanderpfade, brennenden Himmel, eine warme Dusche und faszinierende Fotosujets.

Die Fahrt Richtung Sedona ist abwechslungsreich, interessant und hält mir auch immer wieder schöne Stellplätze bereit. Heute will ich es mit meinem Bike nochmals wissen und wage mich an den “Hiline-Trail“ – extreme difficult - experts only – steht da auf dem Schild. So ist es dann auch, ich bin begeistert, das ist genau meine Währung, Singletrails und Steilstufen ohne Ende. Ich bin zwar fix und fertig, aber es hat natürlich auch richtig gut getan.

Heute mache ich mich auf den Weg nach Flagstaff zu Mike und Terri. Wir haben Mike vor etwa zwei Monaten im Death Valley kennengelernt und er hat uns spontan eingeladen. Ich werde herzlich empfangen, geniesse eine Woche lang Ihre Gastfreundschaft, die gute Internetverbindung und die sonstigen Annehmlichkeiten ihres Heims.

Nun muss ich mich auch schon bald wieder auf den Weg Richtung LA machen, wo ich hoffentlich bald meine Liebste wieder in die Arme nehmen kann und gemeinsam mit ihr nach Mexiko weiterreisen darf…

…wahrscheinlich wars das aus Amerika, die nächsten News dann wahrscheinlich erst wieder von der Baja California, Mexiko…

45 REISEBERICHT

USA - Kalifornien & Arizona.

16/10/14 - 28/11/14

33 REISEBERICHT

USA - Arizona & Nevada.

06/03/14 - 25/03/14

Von versteinerten Wäldern, Singletrails, einer historischen Strasse, Casinos und der perfekten Welle.

Petrified Forest – Versteinerter Wald

(CB) Vor ca. 225 Mio. Jahren war hier ein Überschwemmungsgebiet, es sammelten sich Bäume, Farnpalmen und Nadelhölzer an. Ein Deckmantel aus Schlamm und Asche schnitt den Stämmen der Sauerstoffzufuhr ab, wodurch sich der Fäulnisvorgang verlangsamte. Langsam sickerte das Silikat haltige Grundwasser in die Stämme hinein, die Silikate erhärteten nach sehr langer Zeit und versteinerten das Holz. Die Versteinerungen sind faszinierend, sie sehen wirklich wie echtes Holz aus. Die vulkanartige Landschaft lässt uns den ganzen Tag bis zum Sonnenuntergang im Park verweilen. Bei Dunkelheit ein Schlafplatz suchen ist schwierig, so entscheiden wir uns für einen Truckstopp an der Autobahn. Es ist zwar etwas laut zwischen all den Lastwagen die kommen und gehen, doch nach einem so schönen Tag kommt der Schlaf schnell und tief!

Dieses Naturwunder ist uns den Eintrag in unsere Rubrik #1000 wert!

Mountainbiken in Sedona

(MS) Endlich Mountainbiken. Ich freue mich schon lange, endlich wieder mal auf’s Stahlross zu sitzen, doch hoffentlich bietet uns die Region rund um Sedona auch was die roten Felsen uns zu versprechen scheinen. Schon die Fahrt von Flagstaff in den Canyon nach Sedona ist lohnenswert, die Landschaft einmal mehr atemberaubend. In Sedona sind wir dann aber, der vielen Touris wegen, erstmal geschockt! Die Campingplätze und Hotels sind alle ausgebucht und mit den Pink Jeeps starten sie alle in ihr angebliches Offroad-Abenteuer… Ob es uns auf den Trails trotzdem gefallen hat, lest ihr in unserer Rubrik Singletrail.

Historic Route 66

(CB) Wir fahren einen Teil der alten noch bestehenden Route 66 von Ash Fork bei Williams über Kingman bis zur Grenze Arizona-Kalifornien nähe Needles. Die legendäre Route führte einst von Chicago nach Los Angeles. Heute gibt es nur noch gewisse Abschnitte der alten Strasse, viele Kilometer sind für den Bau der Interstate Autobahn geopfert worden. Die zwei Ortschaften Seligman und Oatman sind heute mehr eine Touristenattraktion mit originellen Überbleibseln an Schilder, Autos und Restaurants der ¨guten alten Zeit¨.

Las Vegas

Wir checken im Casino Hotel Circus Circus ein. Wir freuen uns auf das Wiedersehen mit Michaela und Bertram aus Österreich. Seit unserem letzten Treffen, vor drei Monaten in Florida, haben wir uns viel zu erzählen. Das verrückte Las Vegas - wo der Tag zur Nacht werden kann - oder Venedig und Paris in Amerika liegt! Wir treffen auf Bruce Willis, schlemmen abends an den grossen Buffets, staunen über all den Glamour und zocken...  

Valley of Fire State Park

Am Eingang des Parks, ca. 90 km nördlich von Vegas, geniessen wir zusammen mit Michaela & Bertram zwei ruhige Tage in der Natur. Danach fahren sie weiter Richtung Flagstaff und Sedona, unser Weg führt uns in den Park hinein auf den Campingplatz. Wir haben Glück dass heute Sonntag ist und viele Besucher abreisen, so können wir einen besonders schönen Platz aussuchen. Während der Abendstimmung verfärben sich die Gesteinsformationen in tiefes feuerrot und meine Phantasie lässt darin Fabelgestalten oder Tiere wahrnehmen.

Der neue Tag beginnt mit frisch gebackenem Brot zum Frühstück. Heute wollen wir alle Trails rund um den Scenic Drive wandern, dies bei Sonnenschein und warmen Temperaturen. Just zum Abendlicht gelangen wir zu unserem Highlight, eine Welle aus rotweiss gestreiftem Sandstein - ¨The Wave¨. Erst bei Dunkelheit kommen wir zurück zu unserem Campingplatz. Mit Rotwein prosten wir auf einen fantastischen Tag!

Die nächsten Höhepunkte warten schon. Es geht nun aufs Colorado-Plateau in den Zion und den Bryce Canyon Nationalpark - Fortsetzung folgt.

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