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Das vermeintliche Paradies oder warum wir das “verkaufte“ Land zum Brüllen finden.

(CB) Belize ist seit 1981 von Grossbritannien unabhängig und gehört zu den Commonwealth Nationen. Daher ist auf den Belize Dollar Noten die Queen Elisabeth II in ihrer jungen Schönheit zu sehen. Auf den Strassen gilt der Rechtsverkehr, die Geschwindigkeiten sind in Meilen angegeben und asphaltierte Strassen gibt es nur auf den Hauptverbindungsstrecken. Eine weitere Besonderheit für dieses kleine Land ist die verschiedene Bevölkerung, die friedlich vereint miteinander leben. Der grösster Teil (44%) sind Kreolen, Nachfahren afrikanischer Sklaven und britischen Piraten! Ein Drittel sind Mestizos, Menschen mit europäischen und indigenen zentralamerikanischen Wurzeln, deren Vorfahren im 19. Jahrhundert teilweise aus Yucatán einwanderten. Weitere 11 % der Bevölkerung sind Maya die wiederum in drei Sprachgruppen unterteilt sind. Im Süden Belize sind die Garifuna (7%) beheimatet, sie stammen von südamerikanischen Ureinwohner und Afrikaner ab. Die mennonitische Gemeinschaft  (4%) ist prozentual sehr klein, dafür betreiben sie im grossen erfolgreichen Rahmen die Landwirtschaft. Das meiste Obst, Gemüse und Milchprodukte die im Lande zu kaufen sind wird von ihnen produziert. Die grösseren Plantagen sind meist in ausländischem Besitz und bauen für den Export Zuckerrohr, Zitrusfrüchte, Bananen, Kakao und Kokosnüsse an. Im Regenwald werden Edelhölzer geschlagen meist Mahagoni. Ein Drittel der Bevölkerung lebt unter der Armutsgrenze. Kurios ist auch, dass alle Lebensmittelläden, selbst in der kleinsten Ortschaften auf dem Lande, von Chinesen geführt werden. Das Sortiment ist fast überall das selbe, so macht mir das Einkaufen bei weitem weniger Spass als in Mexiko. Einzig die heimischen Früchte, Ananas, Bananen, Wassermelonen, Papaya, Mango lassen mein Herz höher schlagen. Einen kleinen Krampf kriege ich jeweils beim Bierkauf. Die Flaschen sind mit weniger als 3 Deziliter Flüssigkeit gefüllt und kosten zwischen 1.25 und 1.35 Schweizer Franken. Das frisst ein kleineres Loch in unser Budget in Anbetracht der hohen Temperaturen, Tags 35 Grad und Nachts milde 28 Grad. Da ist viel trinken doch angebracht, oder?! Nach zehn Tagen haben wir schlauen Füchse dann festgestellt, dass heimischer Rum einiges günstiger ist. Eine 1,75 Liter Flasche für SFr. 6.80, da sind wir vorübergehend auf Rum Cola umgestiegen!

Doch wir haben von unseren zwei Wochen Belize auch noch Anderes zu berichten.

So suchen wir die älteste Mayastätte Cuello, 2’000 v.Chr. sogar die älteste Fundstelle ganz Zentralamerikas, auf und sind überrascht als wir vor einer grasbewachsenen Ruine hinter der gleichnamigen Rum Destillerie stehen. Lieblos und unbeachtet verwildert sie auf dem Gelände neben der Abfallmulde der Fabrikation. Auch wenn sie noch so geschichtsträchtig wäre, wahrscheinlich lässt sich damit keine Kohle machen, nehmen wir an und darum geht es leider meistens, nicht um den Schutz und Erhalt, sondern nur um den monetären Gewinn. Das stellen wir auf unserer Reise leider immer wieder mal fest…

Crooked Tree Wildlife Sanctuary, ist ein Vogelschutzgebiet in der Nähe von Orange Walk. Bei einem Spaziergang in der Lagune beobachten wir die verschiedensten Vogelarten die sich beim  abendlichen fressen nicht stören lassen. Am nächsten Morgen lassen sich sogar beim Campingplatz ein Rotbrustfischer und mehrere Weissstirn-Amazonen blicken. Ein wirklich lohnenswertes Ziel für Belize-Reisende und Vogelfans.

Als nächstes wollen wir die Brüllaffen sehen und fahren zum Bamboo Sanctuary in Bermuda Landing. Eigentlich ein riesiges Schutzgebiet mit der grössten Population dieser schreienden Tiere. Wir bezahlen einen Eintrittspreis um dann auf Privatgelände, in einem kleinen Waldabschnitt mitten im Wohngebiet, eine einzige Brüllaffen-Familie gezeigt zu bekommen. Zudem wird dann das Junge von unserem Führer auch noch mit einer Banane angelockt und gefüttert, während der Vater (Macho) ununterbrochen von den Bäumen runter brüllt. Die Lautstärke ist dabei so beeindruckend und tut bestimmt seine Wirkung auf alle weiblichen Anwesenden im grösseren Umkreis! Wir beobachten die Tiere jedoch lieber in freier Natur ohne Fütterung, darum finden wir dieses Erlebnis eher zum brüllen!

Dangriga liegt an der Küste und ist unser Ausgangsort um auf Tobacco Caye zu gelangen. Wir planen vier Tage auf der kleinen Insel zu verweilen. Doch dazu wollen wir zuerst einen sicheren Parkplatz für Lenny finden. So steuern wir als erstes die Polizeistation auf und erklären ihnen unsere Situation. Während den Dienstzeiten von Morgens um 6 Uhr bis Mitternacht wäre Lenny unter sicherer Obhut der Polizei doch danach wäre er sich selbst überlassen. Also wollen wir weitere Möglichkeiten prüfen. Wir finden schliesslich ein Hotel das über einen sicheren Parkplatz verfügt, wo wir dann auch die erste Nacht verbringen bevor es auf die Insel geht. Am Morgen ist der Himmel bedeckt und sieht eher nach Sturm aus. Die Überfahrt mit dem Boot nach Tobacco Caye dauert 90 Minuten. Die Wellen sind hoch und klatschen nahe, teilweise sogar über den Bootsrand. Hin und wieder schwebt das ganze Boot für Sekunden in der Luft bis es dann hart auf der Wasseroberfläche aufschlägt. Innert kürze bin ich klatschnass bis auf die Unterhosen. Kurz vor der Insel beruhigt sich das Meer und die Sonne lässt sich blicken. Mit wackligen Knien und leicht verkrampftem Rücken steige ich gerne aus dem Boot und setze meine Füsse auf den sicheren Inselsteg. Puh geschafft! Dann nur Sekunden später erblicken wir zwei Rochen im türkisblauen klaren Meerwasser. Was für eine Begrüssung – und die 90 minütige Höllenfahrt ist bald vergessen! You saved my life  - sage ich breit grinsend zum Kapitän. Zu Fuss ist die Insel in 10 Minuten erkundet und wir quartieren uns in der Tobacco Caye Lodge ein. Wo es neben einer Beachbar, dreimal am Tag köstliches Essen, von der Garifuna Lady Judi frisch zubereitet, gibt. Hunger kommt von alleine vom Lesen in der Hängematte, Schnorcheln und ...!

Wir erkunden die Unterwasserwelt rund um die Insel. Nachdenklich stimmt uns wie viel Abfall auch hier im Wasser rumliegt, obwohl dies doch ein Naturschutzgebiet ist. Bei einem Bootsausflug etwas weiter ins Reef hinaus, sehen wir dann die unberührte Natur, diverse Korallenarten, verschieden leuchtend farbige Fische, gross und klein, rund und lang.  Adlerrochen, einen Feuerfisch, Langusten, mehrere Ammenhaie, eine Moräne....das war traumhaft schön. Wohl eines der schönsten Schnorchel- und Tauchreviere der Welt – ob das aber so bleibt?

Das Cockscomb Wildlife Sanctuary, ist ein 400 km2 grosses Naturschutzgebiet, wo noch wenige Jaguare, aber trotzdem eine der weltweit grössten Populationen dieser Wildkatzen lebt. Der Park zeichnet sich durch ein dichtes Wandernetz aus. Der zweithöchste Berg im Lande, Victoria Peak 1120 Meter, ist Teil der Cockscomb Range (Hahnenkamm) und kann mit einer zweitägigen Wanderung erklommen werden. Durch die hohe Luftfeuchtigkeit und Hitze gilt sie als eine anstrengende Tour und ist nur in Begleitung eines ortsansässigen Führer erlaubt. Wir wollen hier nur kurze Wanderungen im dichten Regenwald unternehmen, für alles andere ist es uns zu heiss. So starten wir erst am späten Nachmittag auf einen Aussichtspunkt. Oben angelangt sind unsere T-Shirts nass geschwitzt, der Blick über den dichten Regenwald und hinüber zum Hahnenkamm ist grandios.  Auf dem Rückweg wartet eine schöne Abkühlung, baden am Wasserfall… Ganz mutig fühlen wir uns, als wir mit grosser Taschenlampe bestückt auf eine kleine Nachtentdeckungstour gehen. Im Gebüsch raschelt es, schnell schwenken wir den Lichtkegel nach rechts, nach links – doch zu sehen kriegen wir nichts. Ausser die langen Ameisenstrassen wo emsig tausende auf und ab Blätter und kleine Äste transportieren. Dann raschelt es wieder diesmal hoch in den Bäumen, wir erkennen wieder nichts. Mein mulmiges Gefühl nimmt überhand und ich dränge auf Umkehr zum sicheren Campingplatz! Tag und Nacht – ja das ist ein grosser Unterschied wie schnell fühle ich mich verloren und unsicher in der Dunkelheit des Dschungels. Vor Sonnenaufgang soll die beste Zeit sein um Tiere zu beobachten. Auf dem Rückweg von der Morgenwanderung bin ich schon etwas enttäuscht, kein Tier war zu sehen, die Brüllaffen waren einzig von weit her zu hören. Doch dann, ich kann es noch heute kaum glauben, quert doch in etwa 200 Meter Entfernung eine schwarze Raubkatze unseren Weg. Ich kann gerade noch Martin an stupsen, der gerade den Blick auf das GPS gerichtet hat. Sonst würde ich heute noch glauben das war eine Sinnestäuschung!! Zurück im Besucherzentrum erfahren wir, dass es ein Jaguarundi war. Er gehört zur Gattung der Pumas ist kurzbeiniger und kleiner, die Kopfrumpflänge beträgt 65 cm hinzukommen 45 cm Schwanz. Der Puma zum Vergleich, Kopfrumpflänge 68 bis 155 cm, der Schwanz 60 bis 97 cm.

Nach diesen tollen Erlebnis wollen wir nochmals an die Karibikküste fahren, nach Placencia. Doch der Anblick der vielen noch im Bau befindlichen Hotelkomplexe, Villen mit Bootskanal erinnern uns an eine Amerikanische Retortenstadt – ein zweites Cancun entsteht! Nichts wie weg – wir steigen nicht mal aus dem Auto, sondern fahren auf direktem Weg zurück zum kleineren Ort Hopkins nördlich von Placencia. Hier finden wir das noch eher authentische charmante Fischerdörfchen und campieren zwei Tage beim Hotel Jungle Jeanie's By The Sea. Wir gehen baden im Meer und lassen den Tag faul an uns vorbeiziehen. Es ist ohnehin zu heiss um viel zu Unternehmen.

Der Blue Hole Nationalpark liegt westlich im Landesinnern nahe der Hauptstadt Belmopan. Nicht zu verwechseln mit dem Great Blue Hole, das Tauchparadies im Belize Great Barrier Reef. Leider werden zur Zeit Bauarbeiten am tiefblauen Badesee ausgeführt, der Park ist geschlossen.

Weiterkommen ist nur im Schritttempo möglich, die Strasse nach Barton Creek Cave ist in einem so schlechten Zustand. Das hindert die Belizaner jedoch nicht mit vollen Schulbussen oder schwerbeladene Lastwagen mit langen Baumstämmen zu passieren. Nach mehrstündiger Schüttelpistenfahrt kommen auch wir an. Die Barton Creek ist eine Tropfsteinhöhle mit über 6 Kilometer Länge und nur per Kanu zu besichtigen. Weil der Eingang zur Höhle auf Privatgelände ist, werden die Touren zu teurem Geld verkauft. Satte 65 US Dollar pro Person – das ist doch wohl ein Witz. Das der Eigentümer ein Kanadier ist, und wir nur Amerikanische Touristen hören und sehen, überrascht uns dann weniger. Wir machen das nicht mit und verzichten auf die Besichtigung. Leider ist in Belize mittlerweilen fast Alles, was sich zu Geld machen lässt, an Kanadier oder Amerikaner verkauft und die versuchen dann mit gutbetuchten Touristen ihre Pension aufzubessern.
Campieren dürfen wir gratis auf dem benachbarten Gelände, das wiederum dem Staat Belize gehört und von Staatsangestellten geführt wird. Weil es ein Naturschutzgebiet ist, wird uns erklärt. Wir verstehen das heute noch nicht richtig, doch egal, wir freuen uns über einen schönen Übernachtungsplatz. Einer der Wächter leistet uns den ganzen Abend Gesellschaft bis er dann fragt ob wir die Höhle besichtigen wollen. So kriegen wir eine private, nächtliche Kanufahrt mit Taschenlampen bestückt. Die Mayas haben die Tropfsteinhöhle für verschiedene Rituale benützt, mit menschlichen Opfergaben, auch wurden viele Artefakts gefunden.

Kurz vor der Grenze zu Guatemala liegt die Maya-Stätte Xunantunich. Sie kann nur mittels einer kleinen Autofähre erreicht werden. Fast für uns alleine können wir die schönen Ruinen besichtigen, noch bevor ganze Schulklassen und Touristenbusse anrauschen.

Ab zum Grenzübertritt nach Guatemala!

52 REISEBERICHT

Belize - Orange Walk, Dangriga, Tobacco Caye, Placencia & Cayo.

08/05/15 - 22/05/15

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