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(BS) Am Paso Jama erreichen wir eine unscheinbare Zollstation, aber eine zügige Abfertigung.  An der Tankstelle geht’s dann länger, dies weil das System unsere Kreditkarten nicht kennt. Zum Glück erklärt sich ein Passant bereit, Martin ein paar Chilenische in Argentinische Pesos zu tauschen.

die 7-Farben-Berge um PurmamarcaEine riesige, weite Landschaft ohne Zivilisation empfängt uns auf den nächsten ca. 50 km. Dann wird’s gebirgig und wir haben einen Pass zu überwinden. Die Strasse führt in eine fantastische Schlucht, die Cuesta De Lipan, hinunter, welche zum Weltkulturerbe gehört. Die Farbschattierungen werden immer intensiver, bis sie beim Städtchen Purmamarca, einer alten Inkasiedlung, ihren Höhepunkt erreichen. Nicht von ungefähr der Name des Hausbergs “Cerro De Los Siete Colores“, Berg Der Sieben Farben! Die verschiedenen Colorierungen entstehen durch die hohe Konzentration von unterschiedlichen Mineralien im Gestein. Martin kennt den Ort von seiner Reise mit Claudia und weiss, dass man eine Rundtour um die Hügel fahren kann. Ich steige mit anderen Touris aBerta - die auf dem Berg steht :-)uf einen Aussichtspunkt und lass mich von Martin von unten knipsen. Dann fahren wir zum Campingplatz und richten uns ein. Eine Dusche nach drei Tagen, ein Bummel auf dem grossen bunten Markt und der Versuch am Automaten Geld zu kriegen. Aber sie streiken alle und Martin ist froh hat er immer “ein paar“ Dollar Bares dabei und kann so auf der Strasse wechseln. Somit ist auch der Restaurantbesuch gesichert. Ich esse zum ersten Mal Lama und finde es sehr gut. Am nächsten Tag geht’s durch die Schlucht zurück. Kurz nach dem Passübergang nimmt Martin eine Abzweigung und wir fahren die Ruta RP78, was bedeutet: ungewisse Strassenverhältnisse, zwei Tage Abenteuer, spannende und schöne Landschaft – abseits fast jeglicher Zivilisation. Ganz selten sehen wir mal eine Lehmhütte und einen Hund, der von Leben zeugt. Auf der ganzen Strecke begegnet uns kein einziges Fahrzeug und die dutzenden Flussdurchquerungen lassen bei mir die Frage aufkommen, ob wir da irgendeinmal wieder aus diesem Niemandsland rauskommen. Mehrere Stossgebete und Klammern an meinem Sitz über die immer ruppiger werdenden Gräben und Hindernisse. Als das Tal breiter wird begegnen wir vielen Lama- und Ziegenherden und die Gegend ist durchaus reizvoll und interessant. Wüste wechselt sich ab mit grünen Oasen. Nach ca. sechs Stunden Fahrt mit vielleicht 10-20 km/h und viel fahrtechnischem Können erreichen wir nach 18 Uhr eine Ebene mit Sicht auf die Ex-Ruta 40 und dazu ein charmantes Plätzchen zum Übernachten.

auf 5'000 müM!San Antonio De Los Cobres, am Fusse des Paso Abra De Acay, ist die kleine Minenstadt, in welcher sich Martin vor 20 Jahren auf seiner Fahrradreise einen Splitter aus dem Auge operieren lassen musste. Sie bietet uns Einkaufs- und Tankmöglichkeiten. Martin meint, dass hier die Zeit stehen geblieben ist! Er erkundigt sich bei der Polizei, ob der Andenübergang passierbar ist und bekommt ein ok, aber nur für Allrad. Die Strasse sei nach den Gewittern und Schlammlawinen vor zwei Wochen jetzt wieder einigermassen hergerichtet. Also los geht’s, Lenny wird das schon schaffen! Nach zwei Stunden, unzähligen Spitzkehren und 1’500 Höhenmetern erreichen wir die 4’962müM und den angeblich höchsten Pass Südamerikas – gemäss Martin gibt es aber in Peru mindestens zwei die noch etwas höher sind… Wir stehen hier bei dem Steinhaufen, neben dem damals 1998 Martin schon gestanden hat und ihn in dem Bericht der Aargauer Zeitung zeigte. Ein wahrhaftig denkwürdiger Platz für mich und vor allem für Martin. Wir steigen zu Fuss noch 50 Meter höher, damit ich einmal in meinem LFahrt über den schönen Paso Abra Acayeben auf 5000 müM war. Als Beweis das Foto mit dem GPS. Wir haben übrigens Traumwetter und Aussicht vom Feinsten. Die andere Seite ins Tal runter ist ziemlich spektakulär, die Strasse zum Teil eng und abschüssig. Sie ist aber an den heiklen Stellen geflickt und gut zu befahren. Die Reparaturen sind noch im Gang und wir danken es den Bauarbeitern. Dieser Pass ist nicht nur für Martin sondern auch für mich ein ganz spezielles Erlebnis und wir kommen gut im Talkessel an. Jetzt kommen noch einige heikle Flussdurchfahrten, die dank der guten Bodenfreiheit knapp machbar sind. Dann folgt das sehr reizvolles Tal entlang dem Rio Calchaqui und seinem wunderschönen grünen Flussbett. Am Ausgang begegnen wir drei Bikern mit Sack und Pack die wie damals Martin unterwegs sind. Das gibt einen tollen Austausch und ein Schwelgen in Erinnerungen. Kurz vor 18 Uhr erreichen wir den Campingplatz in Cachi. Der anschliessende Bummel mit Abendessen beschert uns das typisch lokale Ziegenfleisch Gericht – angeblich das beste der Welt.

Wir fahren nach Salta, von wo aus ich das südliche Amerika wieder über den Luftweg verlasse und Martin alleine weiterreisen wird.

(MS) Erstmal vielen Dank “a mis Mami“ für die tolle Berichterstattung der lWiedersehen mit Michaeletzten Wochen. Nachdem wir uns verabschiedet haben, haue ich wieder in die Tasten und frage mich wo’s nun lang geht. Claudia kommt ja erst Ende April wieder zurück… So kommt mir das E-Mail von Michael, der mich fragt wo ich stecke und wo ich reise, gerade recht. Geografisch sind wir uns auch schon sehr nahe und es spricht Nichts dagegen sich in Villa Union zu treffen und gemeinsam seinen Plan, den Paso Pircas Negras zu fahren in die Tat umzusetzen. Unser Wiedersehen feiern wir mit ein paar «Bier nach Vier» und der spannenden Fahrt Richtung Chilenische Grenze!

Der Pass ist mit das landschaftlich Schönste was wir beide in Südamerika erleben durften. Ich lege mich für einmal fest – der schönste Andenpass überhaupt! Wir geniessen die engen Canyons durch Flusstäler, dann wieder die endlose Weite in malerischen Pastelltönen, das schönste Wohnzimmer an der Laguna Brava und den Fensterblick mit den bezaubernden Flamingos. Seht selbst hier in der Bildgalerie!

Sicht aus dem Wohnzimmerfenster!riesiges wunderschönes Wohnzimmer an der Laguna Bravawunderschöne Landschaft Richtung Laguna Brava


TOP. Paso De Jama – Cuesta De Lipan – Cerro Siete Colores Purmamarca – Paso Abra Del Acay – Cafayate – Paso Pircas Negras mit Laguna Brava.

91 REISEBERICHT

Argentinien 7/7 - In den Höhen der Anden bis auf über 5’000 müM.

18/02/18 – 03/03/18

Fotos auf flickr

14 Tage.

1’862 km.

ROUTE. Paso Jama–Susques–Purmamarca–Aguas Blanca–El Palomar–San Antonio De Los Cobres–Cachi–Salta–Cafayate–Chilecito–Villa Union–Paso Pircas Negras.

Hier alle Fotos zum Bericht und die gesamte Reisekarte.

(CB) Argentinien - schon so lange habe ich mich auf dich gefreut! Und so viel sei vorneweg gesagt – du enttäuschst mich nicht im Geringsten…

Die erste Nacht stehen wir direkt unter dem imposanten 21 Meter hohen Viadukt Polvorilla. Der Bau der Eisenbahnstrecke “Tren A Las Nubes“, der Zug in die Wolken, begann im Jahre 1922 und dauerte 27 Jahre. Eine Meisterleistung, denn die Strecke misst 780 Kilometer, führt von Salta über die Anden nach Antofagasta an die Küste von Chile. Um die 3000 Höhenmeter zu überwinden, wurden 29 Brücken, 21 Tunnels und 13 Viadukte gebaut. Ich wage da einen Vergleich mit der Jungfraubahn in der Schweiz, die eine Länge von 9,3 km aufweist, 1400 Höhenmeter überwindet und nach 16 Jahren Bauzeit im Jahre 1912 eingeweiht wurde. Die Strecke des “Tren A Las Nubes“ wurde für den Transport von Salpeter, der zur Herstellung von Düngemittel, Farbstoffen und Sprengstoffen benötigt wird, gebaut. Heute ist sie eine Touristenattraktion und fährt noch von Salta bis zum Viadukt Polvorilla.

Weiter geht es auf der historischen Ruta 40 nach Susques. Bestimmt hast du auch schon von DER Strasse in Argentinien gehört. Sie ist so legendär wie die Route 66 in Amerika. Die Ruta Nacional 40, kurz die 40 oder die “Cuarenta“ genannt, ist mit 5’301 km die längste Fernstrasse der Welt und noch heute sind davon 2’300 km Schotterstrasse. Sie beginnt im Süden von Argentinien und endet im Norden an der GrenHügel der 7 Farben bei Purmamarcaze zu Bolivien. Dabei steigt sie von Meereshöhe zwischenzeitlich bis auf 3’442 müM, führt über 236 Brücken, kreuzt 18 Flüsse, kommt an 20 Naturreservaten vorbei, durchquert 60 Orte und Städte. In Europa wäre das eine Stecke von Portugal bis zum Ural, jedoch ohne Grenzkontrollen, ohne Sprachgewirr und ohne eine einzige Ampel weit und breit! Die ganze “Cuarenta“ zu fahren wäre eine Reise für sich. Auf unserem Weg nach Feuerland und wieder zurück werden wir sie bestimmt noch einige Male kreuzen und befahren.

Die Provinz Jujuy begeistert uns durch ihre farbigen Berge, sei es der Hügel der 7 Farben in Purmamarca, der Berg der 14 Farben Hornocal oder schlicht das ganze Tal auch “Quebrada De Humahuaca“ genannt, zieht uns in seinen Bann. Nicht zu Unrecht wurden die als Pfeile gezeichneten Felsformationen zum UNESCO-Welterbe erklärt. Ständig stoppen wir am Strassenrand um knipsen Fotos.

In Salta stehen wir wie die meisten Reisenden beim Municipal Xamena Schwimmbad. Es ist später Nachmittag als wir auf den Platz fahren, sofort fühlen wir uns willkommen. Wie ein grosses argentinisches Familienfest, Jung und Alt, Familien und Senioren zelebrieren die Campingkultur in Wohnwagen, Wohnmobilen und Zelten. Lange ist es her, dass wir unter so vielen Gleichgesinnten waren. Im Stadtzentrum fallen uns die vielen Sportgeschäfte in der Fussgängerzone auf. Sind die Argentinier so sportlich? Rund um den Hauptplatz reihen sich Gartenwirtschaften und die Leute sitzen draussen. Das Wetter ist perfekt und nach einer kleinen Rundtour sitzen auch wir bei eWieder farbige Felsen in der Quebada De Las Conchasinem kühlen dunklen Bier. Die Argentinier scheinen Eis zu lieben, denn die Schlange vor der Eisdiele nimmt auch nach einer Stunde nicht ab. Selbst einige Tage später bereue ich es noch, mich nicht auch geduldig in die Reihe gestellt zu haben! Warst du schon einmal in einem Land wo im Restaurant der Wein gleich viel kostet wie Mineralwasser? Genau das haben wir in Salta erlebt und genossen – Lieblingsfarbe Rot!

Quebrada De Las Conchas, Schlucht der Muscheln, Garganta Del Diabolo, Teufelsrachen oder Anfiteatro, was gigantisch in den Ohren klingt ist es auch in unseren Augen, wieder in der Farbe Rot. Die Kameras laufen heiss, dabei wollen wir doch nach Cafayate, um da ein Wiedersehen mit unseren Reisefreunden Edda und Helmut zu feiern – das tun wir dann auch… Lustige Tage nehmen ihren Lauf, ein paar Gin Tonic, ein paar Flaschen Wein und gutes Essen tragen ihr Übriges dazu bei. Cafayate ist eine der vielen Weinregionen in Argentinien, bekannt vorallem für schönen Weissen und es gibt hier sogar ein Wein-Eis zu verkosten – Malbec oder Torrontes!

Cabrito-Asado in CachiSolltet ihr jemals im kleinen Dörfchen Cachi sein, kommt hier der ultimative Tipp von Martin bzw. Helmut. Zur Mittagszeit gibt es im Restaurant an der Ecke des Hauptplatzes, das leckerste Cabrito-Asado, also Gizzi- oder Ziegenfleisch outdoor auf einem grossen Grill zubereitet. Martin schwärmt heute noch davon.

Das erlebt man wohl auch nur in Argentinien! Noch mit vollem Magen bestaunen wir auf dem kurzen Fussweg, an der Recta Del Tin Tin, einer endlosen Geraden, die hohen, mehrarmigen Kakteen. Auf dem Parkplatz entsteht spontan ein Gespräch mit einem argentinischen Paar. Sie verbringen einige Tage Urlaub in dieser Gegend. Bevor sie sich verabschieden, drücken sie uns ihre Adresse in die Hand, sie wohnen an der Atlantikküste bei Buenos Aires. Sie würden sich sehr freuen, wenn wir sie besuchen kommen, sie laden zum Asado, also zum Grillen ein, was sonst?! Die Argentinier sagen von sich, sie treffen sich zum Asado oder zum Mate Tee. Man muss sie einfach mögen.

Während ich einen kleinen Stein, zwecks schöner gepflegter Füsse in meine Hosentasche stecke, fährt Lenny mit seinen Reifen über den rauen Bimsstein! Es holpert und scheppert im Bus und zum Glück führt die Strecke nur kurze Zeit über Stein, dann folgt wieder festgefahrener Sand mit harter Wellblechstruktur und zum Schluss verfluchen wir die tiefen Sandverwehungen. Die Reisefreunde Marion & Bernd haben uns diese abgelegene Strecke im Gebiet des “Campo Piedra Pomez“ empfohlen. Sie mögen es wie wir zwischendurch die vielbefahrenen Reiserouten zu verlassen um über raue Pisten zu fahren und etwas Einzigartiges zu Erleben. Kein Mensch weit und breit, kein Auto das entgegenkommt, kein Handy Empfang, dafür viel Stille, Weite und tolle Landschaft. Klingt gut und fühlt sich auch gut an. Bis der Sand tiefer und tiefer wird und wir schlussendlich feststecken. Martin schaltet den 4x4 zu, doch die Räder drehen im Sand durch. Um die Situation genauer zu begutachten steigen wir aus, und sind doch eher beunruhigt über das was wir sehen. Schaufel runter und buddeln bis das Chassis und die Räder frei von Sand sind. Auch ein nächster Versuch misslingt, wir stecken nochmals tiefer fest. Wieder buddeln wir den Sand weg, bis die Arme sich schwer anfühlen. Der kalte Wind pfeift uns um die Ohren, die Sonne brennt und die Höhe macht sich durch schnelles Atmen bemerkbar. Diesmal werden die Sandbleche vor die Räder platziert, der Luftdruck der Reifen bis auf 1,5 bar verringert und so gelingt es uns denn auch wegzukommen. Die Freude währt nicht lange, die angespannte Stimmung ist schneller als gewünscht zurück. Vor uns liegen weitere Sandverwehungen. Unsere Augen sind starr fixiert auf die Piste vor uns, die Schönheit der Landschaft nehmen wir kaum mehr wahr. Durch Martins geschickte Fahrtechnik kommen wir ohne erneutes Sandschaufeln weiter. Müde aber zufrieden stehen wir an einem kleinen Bach und geniessen die Nachtruhe. Doch auch der nächste Tag beschert uns neue Herausforderungen. Statt Sand ist es ein Flussbett. Unzählige Male überqueren wir das Gewässer, welches nach Fiambala fliesst, teilweise ist die «Strasse» das Flussbett. Wäre da nur ein wenig mehr Wasser, würden wir nicht weiterkommen. Es dauert Stunden bis wir endlich in der Flussoase Fiambala ankommen. Bei einem kühlen Bier sind wir uns einig, das war ein tolles Erlebnis, landschaftlich traumhaft, aber für Lenny ziemlich grenzwertig.

faszinierende Mondlanschaft beim "Piedra Pomez"Bimssteinlandschaft - auf Spanisch "Campo Piedra Pomez"weg mit der Hornhaut - Bimsstein!ziemlich eingebuddelt!wenn der Fluss zur Strasse wird...



Wenige Kilometer ausserhalb von Fiambala gibt es natürliche heisse Quellen. Das heisse Wasser wird über verschiedene Becken abgekühlt. Auf dem Parkplatz der Therme ist Camping erlaubt und da treffen wir auf Sonja und Karlheinz aus der Schweiz. Einzigartig ihr Reisefahrzeug, ein Pinzgauer mit einer Sanitätskabine des Schweizer Militärs! Wir freuen uns über die unerwartete Gesellschaft. Das mag ich so am Reisen, jeder Tag bringt neue Überraschungen, du weisst nicht was hinter der nächsten Strassenkurve ist, weisst nicht wie dein Nachtlager ausschaut, welchen Leuten du unerwartet begegnest.

In Argentinien ist es schwieriger, als in anderen Ländern, Geld am Bankautomat zu ziehen. Es sind nur Fr. 140.- pro Bezug möglich und die sind erst noch mit einer hohen Gebühr belastet. Daher will ich heute in die Bank und da US-Dollar in Argentinische Pesos wechseln. Überrascht bin ich dann schon, als ich die vielen wartenden Menschen am Empfang sehe. Dann werde ich aufgefordert eine Nummer zu ziehen, die dann auf der elektronischen Anzeige aufleuchtet, sobald ich bedient werde. Ich vergleiche die aktuell angezeigte Nummer auf dem Display mit meiner, ist das möglich? Das kann ja dauern! Und so ist es auch, eine satte Stunde warte ich nur um ein wenig Geld zu wechseln. Auch das ist Argentinien.

Büsserschnee und der "Ojos Del Salado" 6'864 müM am Paso San FranciscoDer 4’726 Meter hohe Paso San Francisco ist wegen Schnee nicht für lange Zeit im Jahr geöffnet, doch nach einem Kontrollanruf bei seinen Kollegen versichert uns der Polizist auf dem Posten in Fiambala, dass er offen ist und wir entscheiden uns deshalb spontan wieder nach Chile zu reisen. Diesmal ist die Strasse auf der Argentinischen Seite geteert und auf der Chilenischen Seite wird sie zu einer guten Naturstrasse. Eine geniale Passfahrt durch beeindruckende Landschaft, sowohl auf der Ost- als auch auf der Westseite erwartet uns. Und den vielfotografierten Büsserschnee auf der Passhöhe dürfen wir im Bild festhalten. Auch wenn die durch Wind und Wetter geformten Schneezacken nicht mehr ganz so hoch sind, faszinieren sie uns – unser bisher schönster Andenpass! Argentinien wir lieben Dich und kommen wieder!

TOP. Polvorilla Viadukt – Purmamarca, Hügel der 7 Farben – Hornocal, Berg der 14 Farben – Humahuaca Tal – Salta – Quebrada De Las Conchas – Cafayate und die Weinregion – Cabrito-Asado in Cachi – Nationalpark Los Cardones – Campo De Piedra Pomez – Paso San Francisco.

72 REISEBERICHT

Argentinien 1/7 - Lieblingsfarbe Rot – von Wein, Bergen und Fleisch.

18/09/16 – 09/10/16

Fotos auf flickr

(MS) Als wir uns das letzte Mal hier am “Fin Del Mundo“, vor fast 20 Jahren, die Ehre gaben, ist man noch stolz auf dem hohen Pferd gesessen, keiner hat die Existenzberechtigung der Poblation am südlichen Ende von Feuerland in Frage gestellt. «Nein, VW nehmen wir in unserer Werkstätte keine an!», bekamen wir damals hochnäsig zu hören - wir hatten MühChinesen und so stehen Schlange vor dem Panamericana-Schilde überhaupt jemanden zu finden, der sich dazu erniedrigen liess an unserem Lenny das Getriebeöl zu wechseln. «Also gut, aber das kostet hier einiges mehr als in Chile oder im Norden des Landes, wir sind hier in der südlichsten Stadt der Welt und ich will nicht mit Euch über den Preis diskutieren», das war der Originalton! Gut zwei Jahrzehnte später wirbt man an gleicher Stelle mit Schildern wie “Reperamos Todas Las Marcas“ oder man geht längst wieder irgendwo im Norden des Landes einer Beschäftigung nach, dort von wo man Ende des letzten Jahrtausends hergekommen ist, als es so richtig losging mit dem Boom und dem Wetteifern ums “Fin Del Mundo“. Vergessen sind auch die Tage wo man im «Möchtegernfeinschmeckerlokal» einen Tisch reservieren musste, Die Costa im Hafen von Ushuaiaam plakativen Panamericana-Wahrzeichen in Lapataia für ein Foto hinter einer Schar Chinesen Schlange stand, die Souvenirläden von Kreuzfahrttouristen heimgesucht wurden und Reisende vor lauter Hochmut als Touristen zweiter Klasse behandelt wurden. «Der Tourist zerstört, was er sucht, indem er es findet», wurden solche Entwicklungen sinnigerweise von anderen Reisenden zitiert.

Die verlassenen Fabrikgebäude entlang der kaum noch befahrenen Ruta 3, in welchen damals für die mit dem angefressenen Apfel und Ihresgleichen Elektronik produzie"Geschafft" - am südlichen Ende der Panamericanart wurde, sind Zeugen der sozialistisch peronistischen Zeit, der staatlichen Arbeitsplatzförderung und der auferlegten Importbeschränkungen. Die Dreamliner, die Costas und die Hurtigruten laufen längst auf der anderen, noch südlicheren, Seite des Beaglekanals im heutigen Grosshafen von Puerto Williams in Chile ein.

Wir sind seltene Gäste in Ushuaia, doch wir wollten unbedingt zurückkommen, hierhin in die ehemals südlichste Stadt der Welt, hier wo wir 2017 nach 929 Tagen und 69'737 km Fahrt seit Alaska, wie viele andere Overlander auf das südliche Ende der Panamericana angestossen hatten…

Landschaftlich hat es uns hier schon damals sehr gut gefallen. Etwas Wildes hat die Gegend immer gehabt und nun kriegt man sie wieder zurück, die raue Natur und kann sich wieder der ehrlichen Werte besinnen. Die Gierigen, das Geld und der Tourismus sind weg, haben eine noch südlichere Strasse erfunden und eine noch verlassenere, rauere und wildere Gegend zu Ruhm und Unehre verholfen. Ushuaia, im Januar 2035.

Im Wind gewachsen.Schöne Aussicht auf das "Fin Del Mundo" an der Playa Larga.Südlicher geht nicht. Mit Lenny am richtigen "Ende der Welt".Estancia Harberton am Beaglekanal.Ushuaia - landschaftlich schön gelegen.


Nein, jetzt bitte nicht die Kommentare wie, «warum reist ihr überhaupt noch» oder «was habt ihr denn von so einem touristischen Ort erwartet», nein, wir haben auch nichts Anderes erwartet und eigentlich hat es uns in Ushuaia, trotz Kritik am übertriebenem Tourismus und im gesamten Süden sehr gut gefallen, wir haben uns in Feuerland verliebt – wem das nicht reicht, TIERRA DEL FUEGO TE AMO!

Ausserdem durften wir zusammen mit Mischa, einem deutschen Reisefreund, ein paar eiskalte aber umso faszinierendere Tage am Perito Moreno Gletscher – was für ein Schauspiel dieser kalbernde Koloss – erleben und dann erst noch bei Traumwetter unsere Mountainline im viaje.ch-Header auflösen. Wem das zu schnell ging, der vergleiche einfach das Titelbild dieses Berichts, bzw. den Verlauf des Horizonts der Bergkette Cerro Torre und Fitz Roy, mit der grüngelben Linie, die schon fälschlicherweise als Herzrhythmus oder Aktienkurs interpretiert wurde, ganz oben auf unserer Heimatseite… kapiert?!

Um nun endgültig noch etwas mehr Reiseerlebtes zum Guten zu geben, kann ich Euch auch noch erzählen – und nun bin ich endgültig wieder in der Gegenwart und im Jahre 2017 – dass wir noch von den superlustigen und lieben Ania und Tomi in El Calafate ins Leckeressenhaus eingeladen wurden und einen tollen Abend hatten, angeblich, so wird’s von anderen erzählt, endlich die seit langer Zeit Parallelreisenden Hilu und Sigo in ihrem Pummel getroffen und unter den Tisch geso…, nein sagt man nicht, mit ihnen bei einem Glas Wein gesessen und fröhlich über unser Reiseerlebtes geplappert haben, zum guten Glück doch noch den wunderschönen Bös «Cheverito» mit seinen fast so schönen Racern Alex und Chrigu an der Magellanstrasse gekreuzt haben, von den Akkord-Schafscherern auf der Estancia Sara sehr beeindruckt waren, Claudia am Beaglekanal bei der Moat-Farm den «Perry», den ersten und einzigen Königspingu von Argentinien entdeckt hat, der schöne Lenny auch noch ein Monster getroffen hat, wir dank Anne, Bob, Brigitte, Alain, Cornelia, Stefan, Alex, Todd, Edda, Helmut, Mirjam und Martin auch fast nie alleine waren, zu guter Letzt in der südlichsten Stadt der Welt, ist sie ja im Moment immer noch, das wohl südlichste VW-Bus-Treffen erleben durften, dank Beatrix und René sogar am teuren Ende der Welt nicht auf Filet verzichten mussten und es uns immer noch gut geht!

Lenny, Claudia, Alex und der Bös "Cheverito".Akkord-Schafscherer auf der Estancia Sara.Der "verirrte" Königspinguin, er kam zum Mausern an den Beaglekanal.The Beauty and the beast...Südlichstes aller VW-Bus-Treffen.



TOP. Perito Moreno Gletscher – Mountainline des Cerro Torre und Fitz Roy – Schafscheren auf Feuerland – Königspinguin am Beaglekanal – S 54 58.550 – Estancia Harberton – Ushuaia “Fin Del Mundo“.

76 REISEBERICHT

Argentinien 2/7 - Ushuaia, die Stadt am Ende der Welt ist am Ende!

01/01/17 – 06/02/17

Fotos auf flickr

(MS) Ok, die Welt ist ein Dorf, man trifft sich immer zweimal… Inzwischen nach fast vier Jahren Reise wissen wir schon, dass man die Langzeitreisenden plötzlich irgendwo, sogar auf einem anderen Kontinent, wieder trifft. So geschehen mit Marion und Bernd aus Hamburg, die wir damals im Herbst 2013 in Helsinki auf dem Camping kennenlernen durften und dann im Sommer 16 in La Paz freudig wieder trafen. Oder die Kanadier Janice und Gregor, die wir aus Cusco, Peru kannten. Unsere beiden VW-Busse Lucky und Lenny kreuzten acht Monate später am südlichsten Ende von Chile auf der Carretera Austral wieder die Wege. Und nun dies, Niki und Philip, den beiden Langzeitradlern aus Innsbruck haben wir damals im Juni 2014 an der Grenze zu Alaska auf dem “Top Of The World Highway“ Kaffee gekocht, sie dann nochmals kurz im Norden Mexikos auf der Baja California gesehen und mit ihnen nun hier in El Chalten ein grosses Wiedersehen gefeiert! Damals in Nordamerika haben Philip und ich, mehr aus Spass, über die famose «Vuelta Del Hielo» sinniert, über den gemeinsamen Traum die einmal erleben zu dürfen und uns nach zwei Bier mit den Worten verabschiedet: “also bis dann auf dem Patagonischen Eisfeld!“

Nun sind wir hier, in El Chalten, einem Bergsteigermagnet, erst in den späten AchtzigeDer Spiegel - Fitz Roy in der Laguna De Los  Tresrn dank dem Tourismus lebenswert geworden und aufgebaut. Wir bereiten uns mit einigen Tageswanderungen und auch Mehrtageswanderungen gut auf unsere Unternehmung mit Expeditionscharakter vor. Im hiesigen Sportgeschäft können wir mit Mietmaterial unsere Ausrüstung ergänzen, die Radler brauchen da so einiges und wir Niki's Selfie auf dem Glaciar Chicovor allem ein sturm- und schneetaugliches Zelt! Wir wollen die gesamte Bergkette um Fitz Roy und Cerro Torre auf dem grössten Eisfeld ausserhalb der Polkappen, dem “Campo Hielo Sur“, auf Deutsch dem südlichen Patagonischen Eisfeld umrunden – Dauer: ca. 6-8 Tage! Wir lassen uns im Nationalparkbüro registrieren und bei der örtlichen Polizei die Ausreise in die Pässe stempeln, führt uns doch die Tour zumindest teilweise nach Chile rüber. Philip schreibt den Chilenen, so die Vorschrift, auch noch eine Mail, dass wir irgendwann über den Gletscher kommen und in ihr Land eindringen – eine Antwort kriegen wir nicht… Der Wetterbericht ist nach wie vor sehr gut und der Wind mässig. Das Wetter ist denn auch, wie bei allen Unternehmungen in dieser Ecke, der grosse Unsicherheitsfaktor. In den ersten beiden Tagen werden aber die überschweren Rucksäcke zur Belastungsprobe. Doch wir sind immer noch guten Mutes, erreichen nach einigem Suchen und Finden am dritten Tag den Rand des Glaciar Chico, der so klein nicht ist :-) Wir sind überwältigt, unglaublich zerklüftet ist diese riesige Schönheit der Natur, traumhaft auch die Aussicht, rundherum Berge und im Hintergrund der mächtige Fitz Roy. In den Abend und die dunkle Nacht hinein erreichen wir den Paso Marconi, wo wir mitten auf dem riesigen Gletscher unsere Zelte aufbauen, sprich mit dem Pickel Häringe ins Eis schlagen… Siehe auch das Titelbild. Dann schnell noch etwas kochen, was bei der Kälte im Zelt bzw im Schlafsack getan wird… Die Nacht hat uns geschätzte -10° C, wenig Schlaf und etwas Schnee gebracht. Zudem ist die Sicht sehr sehr schlecht – WZeltaufbau auf dem Gletscher beim Paso Marconi.hiteout! Wir entscheiden uns für den Rückzug auf gleichem Weg – zu gefährlich wäre die versuchte Umrundung und weitere zwei bis drei Tage auf dem Gletscher. Der Schnee und der Wind können hier auf dem Patagonischen Eis eine solche Tour innert Kürze zum verhängnisvollen Überlebenskampf machen. Hat der Wind mal einen kleinen Riss ins Zelt gefegt, geht’s schnell und man ist nicht nur sein ganzes Material und seinen Schutz los…

Der Abstieg bzw der Rückzug ist zwar orientierungsmässig dank GPS und der Routenkenntnis vom Vortag möglich, aber nicht minder schwierig. Der Schnee hat viele Spalten bereits unsichtbar gemacht. Immer wieder stürzen wir hinein, Claudia erwischt es leider am Meisten. Dabei kommen wir mit dem Schrecken und einem angeschlagenen Schienbein davon. In der idealen GruppNotzeltlager mit Aussichtengrösse von Vier, hängt man da gut gesichert am Seil der Kollegen. Mal vom Gletscher abgestiegen machen uns dann auch noch die Mixed-Verhältnisse Stein/Fels zu schaffen, wir behalten die Steigeisen an und ich sichere meine Freunde immer wieder mit Abseilen. Nochmals ein Notzeltplatz mit Aussicht mitten in den Felsen dieser wunderbaren Berge, noch eine typische Tiroler Tyrolesa anderntags, eine Übernachtung an der Playita und dann ist es geschafft. Wir sind froh nach sechs Tagen wieder im Bergsteigerdorf anzukommen und lassen es uns bei Steak, Pommes und Bier gut gehen! Danke liebe Freunde, dass wir das gemeinsam erfahren durften, eine Nacht auf dem grössten Eisfeld verbringen konnten, die raue Natur des Südens zu spüren bekamen und dank Eurer positiven Energie, Motivation und Freundschaft ein so tolles Erlebnis hatten!

Kann Wandern schöner sein?Tyrolesa mit Tirolern über den Rio Electrico.Unterwegs auf dem grössten Eisfeld!Im Abstieg - nicht ganz so einfach...Gruppenbild mit Fitz Roy.


Wir bleiben nochDa geht's uns allen wieder gut - lecker Kuchen! eine ganze Woche in El Chalten, erholen uns von den Strapazen, geniessen die Gesellschaft der Radler und lassen es uns gut gehen. Genau da sitzen noch zwei mehr am Tisch… Ania und Radko, die beiden supersympathischen, gutkuchenbackenden und zurzeitmitnikiundphilipreisenden Weltradler aus Deutschland.

Und meine letzte Geschichte handelt wie auch sonst, nochmals von den Bergen… Kommt doch an Ostern, Claudia mit einem kleinen Geschenk vom Dorfbummel zurück und bringt mir einen Aufkleber mit dieser unverkennbaren Bergkette mit. Jetzt haben die Chaltenesen tatsächlich unseren viaje.ch-Header geklaut! Genau, als ich vor fünf Jahren unsere WebsiteEine Linie wird berühmt :-). kreiert habe, nahm ich als Vorlage die Bergkette von Cerro Torre und Fitz Roy, eines der Wahrzeichen Patagoniens und Claudia’s grosser Reisetraum. Weil ich kein Bild als CI wollte, habe ich einfach die Horizontlinie nachgezeichnet… Jetzt sind wir hier und können «unsere» Kopfzeile am Kiosk kaufen :-)

Nach fast einem Monat in El Chalten zieht es uns wieder weiter, wir verabschieden uns und fahren auf der Ruta 40 weiter Richtung Norden, über Baja Caracoles und den landschaftlich abwechslungsreichen Paso Roballos wieder nach Chile auf die Carretera Austral.

TOP. Die Berge um Cerro Torre & Fitz Roy – El Chalten – Wiedersehen mit Niki & Philip – Bergtour Campo Hielo Sur – viaje.ch-Mountain-Headline.

79 REISEBERICHT

Argentinien 3/7 - Wiedersehen auf dem Campo Hielo Sur!

20/03/17 –17/04/17

Fotos auf flickr

(MS) NachCanon De La Buitrera und Piedra Paradadem wir ein zweites Mal von Reisekollegen vom landschaftlich interessanten Chubut-Tal gehört haben, nehmen wir uns diese Zusatzrunde auf der Ruta 12 von Esquel im patagonischen Norden Richtung Osten vor. Kein Wunder sind damals Anfang 20. Jahrhundert Butch Cassidy und The Sundance Kid, die beiden grössten amerikanischen Bankräuber in diese Gegend “ausgewandert“. Überall fantastische endlose Landschaft, steile Canyons, ein riesiger Monolith und farbige Badlands, wie im Wilden Westen Amerikas – ideal um als böser Gangster ein Versteck oder als VW-Bus-Reisender Wohnzimmer mit Ausblick zu finden.

Weiter über den Paso Del Sapo, auf gut Deutsch “Froschpass“, reisen wir zurück nach Esquel Wiedersehen mit Celeste und Curti in El Bolsonund durch den Nationalpark Los Alerces, welcher im Sommer ein stark frequentiertes lokales Reiseziel und ein Touristenmagnet ist. Wir sind ziemlich enttäuscht, sehen zwar die schöne fast schon “schweizerische“ Wald- und Seenlandschaft, suchen aber vergeblich die grossen mächtigen Lärchen, welche nur noch per Boot erreichbar sind und stören uns an den verwahrlosten oder gänzlich fehlenden Toiletten und herumliegendem Abfall! Leider ist für uns auch später die gesamte Region der “Siete Lagos“, der Sieben Seen um Bariloche mehr ein gut vermarkteter Abenteuerspielplatz in schöner Natur als ein lohnendes Reiseziel für Langzeitreisende. Hätten wir das nicht halbwegs erwartet, wären wir richtig enttäuscht.

Umso mehr freuen wir uns über das Wiedersehen mit den argeNa dann Prost!ntinischen Lebenskünstlern und Reisefreunden Celeste und Curti, die wir damals 2015 in den Chiapas von Südmexiko kennenlernen durften. Sie haben sich mittlerweile in El Bolson niedergelassen und verkaufen am bekanntesten argentinischen Handwerkermarkt ihren tollen selbstgemachten Schmuck. Lenny, unser fahrendes Schlaf- und Wohnzimmer haben wir hinter der Brauerei platziert. So wundert es nicht, dass wir abends die köstliche regionale Braukunst im grossen Krug degustieren und mit einer heftigen “Milanesa Queso“, einem mit Käse überbackenen panierten Schnitzel unsere Mägen überfüllen…

Wieder auf den Spuren der beiden Gangster finden wir die Ponderosa – da war doch was oder, ach nein, das war ja bei Bonanza?! Und von Butch und The Kid weiterhin keine Spur, hier zwar ein Fahndungsfoto aus vergangenen Zeiten und da die Chubut-Bank, die, wie wir uns fragen, kaum zu überfallen lohnt. Die Gendarmeria in Cholila, wohin sie damals geflüchtet sind, kann uns auch nicht weiterhelfen.

Damals im nordamerikanischen Montana waren schon alle Spuren beseitigt, im südbolivianischen San Vincente versuchte uns ein marketingverwirrter Indio in die Irre zu führen, wurde aber mittels DNA der exhumierten Gebeine überführt und nun hier in Cholila finden wir endlich die letzten überlieferten Spuren des “Wilden Haufens“. Die Farm von Butch Cassidy und The Sundance Kid! …und hier bei Wiki gibt’s die “ganze“ Geschichte von den Beiden.

Die Ponderosa RanchFahndungsfoto von Butch Cassidy und Sundance Kid?Chubut Bank - ob sich das lohnt?Ein erster ernstzunehmender HinweisAm Ziel der Fahndung, das Haus des "Wilden Haufen"


Weiter immer nordwärts, hat dann das argentinische Seengebiet doch noch sein GuteCornelia & Fabian - Reisefreunde aus dem Oberlands, lernen wir doch die schöne Lola, auch ein VW-Bus T3 und ihre sympathischen Reiseinsassen Cornelia und Fabian aus dem Oberland kennen. Bis in die Nacht hinein sitzen wir im Lenny und tauschen Reiseräubergeschichten und Erfahrungen aus!

Nach einem kurzen Abstecher über den Mamuil Mamal Pass nach Villarica in Chile, den Bericht gibt’s dann unter “Chile“, verzücken uns bei der Wiedereinreise am Paso Icalma die einzigartigen Araukarienwälder in ihren schönsten Herbstfarben, der spiegelglatte Aluminé-See, der farbige Agrio-Wasserfall, die Abendstimmung am Vulkan Tromen und das schneebedeckte Valle Hermoso hinter Las Lenas, einst Sommertrainingsort der Schweizer Skirennfahrer. Und dann noch eine tierische Begegnung mit neugierigen Ziegen. Ja, wir wurden ja mittels Strassenschild gewarnt, dachten aber eher, dass die “Geissen“ die Strasse kreuzen und nicht gleich eine Mitfahrgelegenheit oder körperliche Nähe suchen.

Herbstlicher Auraukarienwald am Lago AlumineFarbenfroher Wasserfall Salto AgrioAbendstimmung vor dem Wohnzimmer am Vulkan TromenViel weiter geht's nicht mehr im Valle HermosoBesitos für die Ziegen!


Weiter in ein einsames Tal, wo ein verlassenes Thermalbad ganz in der Nähe der “Alive“-Absturzstelle, einst ins Exil geflüchteten Nazis als Versteck gedient haben soll. Weil die Quelle für ein Bad nicht mehr genügend warm ist und wir das Nass scheuen, hat die lange Fahrt ins Tal des Río Atuel der vielen Vögel wegen höchstens noch einen ornithologischen Wert oder Kannibalen oder Nazis sei Dank wenigstens einen mythischen oder historischen Reiz.

TOP. Chubut-Tal – Cañón De La Buitrera – Handwerkermarkt El Bolson – Paso Icalma – Araukarienwälder und Lago Aluminé – Wasserfall Salto Del Agrio.

81 REISEBERICHT

Argentinien 4/7 - Auf den Spuren der grössten Bankräuber.

23/04/17 – 01/05/17 & 04/05/17 – 10/05/17

Fotos auf flickr

(MS) Wow, ist das aber ein sensationslüsterner Titel – doch das darf an dieser Stelle auch mal sein und ist durchaus gerechtfertigt.

Aber nun der Reihe nach… Zuerst haben wir uns gefrAconcagua - der höchste Berg Amerikaseut dem höchsten Berg der beiden Amerikas unsere Ehre zu erweisen, nein natürlich nur von unten, einfach mal hoch schauen – unten heisst da aber immerhin vom Aussichtspunkt auf 3’000 müM! Der Aconcagua ist wenn es nach mir geht sicherlich nicht der schönste und auch nicht der spektakulärste, aber einfach der höchste Berg des amerikanischen Doppelkontinents. Und genau das beeindruckt mich dann halt trotzdem – einfach da zu stehen und zu wissen, dass dieser Riese 6’962 Meter hoch ist und dass unser Freund Stefan da oben erst vor kurzem einen Versuch gemacht hat.

Nun aber zu den Hütern des Gesetzes. Nein, der auf unserem Titelbild ist so viel wir wissen kein korrupter, Gonzalo ist ein ganz lieber, hat uns auf dem Campo bei einem Bauern besucht, wurde draussen fast von den Mücken aufgefressen und ist dann just zu uns in den Bus gesessen. Sofort haben seine Kollegen auf der Polizeistation jedes Detail unseres fahrenden Gefährts und unserer viaje per WhatsApp vernommen und dabei ist auch dieses Selfie entstanden…

Vor all den anderen im Nordosten Argentiniens, genauer gesagt in der Provinz Entre Rios noch genauer entlang der Strasse Nr. 14 hat man uns seit langer Zeit immer wieder gewarnt. Das seien die korruptesten Polizisten der Welt, gaben sogar die Argentinier selbst zu Protokoll. Er hätte auf Familienurlaub da auch eine Busse zahlen müssen, versichert uns ein chilenischer Freund und Polizist. Die Liste wäre lang, die Delikte an den Haaren herbeigezogen und erfunden. Kein Pannendreieck, kein zweites Pannendreieck, kein drittes Pannendreieck, der fehlende Leichensack um allfällige Verkehrstote zu verpacken, der zu grosse Fahrradträger, kein Feuerlöscher, hat man einen dann fehlt der zweite Feuerlöscher, die Anhängerkupplung, weiss-rote Reflektorstreifen, zu kleine Reflektorstreifen, falschfarbige Reflektorstreifen, zu kleine Stossstangen, zu grosse Stossstangen, kein 110er-Aufkleber, kein 90er-Aufkleber usw. und so fort… das alles haben wir schon gehört. Und nun endlich sind wir auch dran… Wir sehen die Polizisten schon von weitem, irgendwie und ganz heimlich freue ich mich auf die Konfrontation, was wird es wohl bei uns sein? Dem “Gordo“ sieht man es schon an, dass er ein Böser ist – grosse schwarze Sonnenbrille, gestellte Brust und die Stimme in Bass – wirklich wie im Film. Nachdem ich ihm billige Kopien unserer Ausweise übergebe und den Pass aus 50 cm Distanz zeige aber nicht in die Hand gebe, ist er natürlich schon ziemlich gereizt und macht eine Ehrenrunde um den Bus, kommt zurück und sagt: „una multa“! Klar eine Busse soll es geben, die Fahrräder ragen angeblich zu weit über das Auto hinaus. Ich weise ihn darauf hin, dass ich die Erlaubnis habe mit meinem Auto acht Monate so durch Argentinien zu fahren, wie es in der Schweiz abgenommen ist, dass die “speziellen“ argentinischen Vorschriften für mich als Tourist nicht gelten, was ja genau so auch stimmt. Doch das beeindruckt ihn wenig… Multa, multa, sagt er immer wieder und läuft nochmals ums Auto herum… So Der Polizei mit Blaulicht folgendnun nehme ich ein Notizbuch hervor und notiere mir, so dass es jeder gut sehen kann, die Namen der beiden Uniformierten. Die Herren Santa Cruz und Anghilante H von der Polizeistation Victoria schreibe ich mir auf. Das hat eigentlich meist geholfen und tut es auch jetzt… Er fragt zwar noch was ich damit wolle, ist aber sichtlich verunsichert, gibt die Ausweiskopien seinem Kollegen weiter und der lässt uns nach einem kurzen Smalltalk fahren. Gut, dass es wohl mittlerweile ein paar Etagen höher, Beamte gibt, die gegen die Korruption vorgehen würden und man sie durch die bewusste Personifizierung quasi enttarnt und verunsichern kann. Doch damit nicht genug… Zwei Dörfer weiter, schon beim Eindunkeln irgendwo auf dem Land einen Schlafplatz suchend, Camping bei der Polizeistationwerden wir von einer Patrouille mit Blaulicht gestellt. Jetzt sind wir aber verunsichert…, doch sie meinen nur: „no hay problema“ und sie würden uns einen schönen Übernachtungsplatz direkt hinter dem Polizeigebäude auf der Wiese anbieten! So kommt es, dass wir von der Polizei eskortiert zu unserem Stellplatz bei der Polizei von Nogoya fahren, den wohl sichersten Schlafplatz der Reise finden, um eine sensationslüsterne Geschichte reicher sind und die Gesetzeshüter der Provinz Entre Rios auch nicht mehr vergessen werden.

Gut sind wir vorwärts gekommen, wir sollten unsere Flüge in die Heimat noch erwischen und haben, wen wundert’s, nebenbei mit 550km noch einen Tagedistanzstreckenrekord aufgestellt.

TOP. Höchster Berg Amerikas – Puente Del Inca – Streckenrekord – Polizeieskorte in Entre Rios.

83 REISEBERICHT

Argentinien 5/7 - Zu Besuch bei den korruptesten Polizisten der Welt.

14/06/17 – 16/06/17

Fotos auf flickr

(MS) Ja, das mit dem “Mind Change“ iStellplatz im Wald eines Forstgebietsst bei Claudia und mir schon fast zum allabendlichen Running Gag geworden… Ich erklärs Euch kurz: als wir mal wieder eines Abends noch weiter nördlich in Ecuador am Lagerfeuer einen Stuhlkreis bildeten, so nennen wir unter Reisenden das nette Zusammensitzen, eben auf Stühlen einen Kreis bildend, hat mich eine fast ;-) Gleichgesinnte, eigentlich auch eine Reisende, heftigst angeschrien: „unten in Argentinien, Uruguay und Brasilien wirst du deinen “Mind Change“ schon noch machen, da ist alles eingezäunt, da findest du nicht so leicht einen Stellplatz!“ Dabei habe ich ja nur kundgetan, dass wir bisher noch kaum je an Tankstellen übernachtet haben. Ein schöner Platz irgendwo im Wald, auf dem Campo, allenfalls bei einem Bauern ist aus unserer Sicht in jedem Fall ruhiger, wenigAconcagua - der höchste Berg Amerikaser lichtverschmutzt und auch sicherer. Und zu guter Letzt sieht man allenfalls auch noch ein paar vorbeifliegende Vögel oder andere Tiere und geniesst die Natur.

So war es auch wieder in ganz Uruguay und auch hier im Norden Argentiniens. Sie hatte schon recht, es ist hier deutlich schwieriger, aber fängt man rechtzeitig an die Nebenstrassen zu checken, findet man immer wieder einen schönen Platz – wie hier mitten in einer Waldplantage in Nordargentinien oder am Rande eine Mateplantage, siehe Bild unten. So sag ich dann abends beim Sundowner wieder: „hmm, immer noch keinen “Mind Change“ gemacht?!“

TOP. #homeiswhereyouparkit – #wedontstayatgasstations – #nomindchange.

86 REISEBERICHT

Argentinien 6/7 - Vergebliches Warten auf den “Mind Change“.

06/01/18

Fotos auf flickr

1 Tag.

598 km.

ROUTE. Salto Grande–Chajari–Alvear–Santo Tome–Posadas.

Hier alle Fotos zum Bericht und die gesamte Reisekarte.

3 Tage.

1’428 km.

ROUTE. Paso Libertadores–Mendoza–San Luis–Rosario–Victoria–Fray Bentos.

Hier alle Fotos zum Bericht und die gesamte Reisekarte.

21 Tage.

2’206 km.

ROUTE. Paso Sico-Susques-Purmamarca-Humahuaca-Hornocal-Salta-Cafayate-Cachi-El Carril-Cafayate-El Penon-Fiambala-Paso San Francisco.

Hier alle Fotos zum Bericht und die gesamte Reisekarte.

37 Tage.

2’464 km.

ROUTE. Cerro Castillo–El Calafate–El Chalten–Tres Lagos–Rio Gallegos–Cerro Sombrero–Rio Grande–Tolhuin–Estancia Moat–Ushuaia–Rio Grande–Rio Bellavista.

Hier alle Fotos zum Bericht und die gesamte Reisekarte.

29 Tage.

1’071 km.

ROUTE. Cerro Castillo-Esperanza-El Chalten-Bajo Caracoles-Paso Roballos.

Hier alle Fotos zum Bericht und die gesamte Reisekarte.

16 Tage.

2’651 km.

ROUTE. Futaleufu–Gualjaina–Paso Del Sapo–Tecka–Esquel–El Bolson–Bariloche–San Martin De Los Andes–Paso Mamuil Malal–Icalma–Caviahue–Chos Malal–Las Lenas–Paso Pehuenche.

Hier alle Fotos zum Bericht und die gesamte Reisekarte.

Fotos zum Bericht